

Vom 11. bis 16. März 2026 machte der Lateinkurs des Jahrgangs 9 unter der Leitung von Nina Gilfert und Hellwig Haag eine unvergessliche Reise nach Rom. Mit dem Nachtzug, der uns nach 14 Stunden Fahrt in die ewige Stadt brachte, begann unser Abenteuer.
Nach einer langen und aufregenden Fahrt erreichten wir Rom, allerdings leider nicht bei strahlendem Sonnenschein. Zunächst begrüßte uns der Regen, als wir die Häuser auf unserem Campingplatz bezogen, die uns während unseres Aufenthalts beherbergen sollten. Trotz des Wetters ließen wir uns die Laune nicht verderben und machten uns gleich auf den Weg zu den Kapitolinischen Museen. Hier bewunderten wir die berühmte Kapitolinische Wölfin, ein Symbol der Stadt und ein faszinierendes Zeugnis der römischen Geschichte.


Nach dem kulturellen Programm versorgten wir uns im Einkaufsladen direkt gegenüber unseres Campingplatzes, um am Abend gemeinsam kochen zu können. Die teuren Kosmetikartikel erregten unsere Aufmerksamkeit, aber die meisten von uns waren auf der Suche nach etwas Einheimischem – und so kauften wir alle reichlich Nudeln mit Tomatensauce.
Der Freitag begann mit einem leckeren Frühstück und gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zur beeindruckenden Kirche Santa Maria Maggiore. Im Anschluss besuchten wir das Forum Romanum und den Circus Maximus, die „Formel 1-Strecke“ der Antike. Auch der Trevi-Brunnen, die Spanische Treppe und das Pantheon standen auf unserem Programm. Den Tag rundeten wir mit einem Besuch des Kolosseums ab. Hier waren wir von dem Blick in die unterirdischen Gänge überrascht, da wir uns die Arena wie bei Asterix und Obelix vorgestellt hatten.

Am Samstag stand zunächst der Petersdom auf dem Plan, wo wir viele Treppen bis in die Kuppel steigen mussten. Oben angekommen wurden wir mit einem wunderschönen Blick über Rom belohnt. Der Reichtum der Kirche wurde uns hier eindrucksvoll vor Augen geführt, und wir begegneten zahlreichen Influencern, die das berühmte Bauwerk dokumentierten.
Ein weiteres Highlight waren die Vatikanischen Museen, in denen wir die Sixtinische Kapelle besichtigten. Michelangelos berühmtes Bild „Die Erschaffung Adams“ hinterließ bei uns allen einen bleibenden Eindruck.
Der Sonntag führte uns nach Ostia Antica, einer gut erhaltenen antiken Hafenstadt, wo wir die Überreste antiker Toiletten fanden und lernten, woher die mit diesem Ort einhergehende Redewendung „ein Geschäft machen“ ursprünglich kommt. Außerdem erkundeten wir die beeindruckenden Mosaike in der Thermenanlage. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Meer, wo wir die Schönheit der Küste genießen konnten, auch wenn das Piniensterben in der Umgebung uns nachdenklich stimmte.


Insgesamt war die Romfahrt des Lateinkurses ein voller Erfolg. Wir haben nicht nur viel über die römische Geschichte gelernt, sondern auch Freundschaften geschlossen und unvergessliche Erlebnisse gesammelt. Die Reise wird uns allen lange in Erinnerung bleiben!
Text: GN






