Opernstudio besucht Schule – Kinder hören und sehen „Die Zauberflöte“

Grebenstein. Was war da los? Ein Mann voller Federn, ein anderer in einem goldglänzenden Gewand, ein Prinz, Knaben und dann noch Damen in prächtigen Kleidern – so standen sie vor der Neuen Aula der Heinrich-Grupe-Schule. Hier fand nicht etwa eine Kostümparty statt, sondern all diese sonderbar Gekleideten warteten hier auf ihre Auftritte.

Sie gehörten zum Opernstudio „Belcanto“ und führten eine Fassung der „Zauberflöte“ für die Kinder der Jahrgänge 5 und 6 der Gesamtschule auf. In zwei Durchgängen erlebten diese die Abenteuer von Prinz Tamino und dem Vogelfänger Papageno, der Prinzessin Pamina, sahen und hörten sie die drei Damen und drei Knaben, die Königin der Nacht, den Priester Sarastro, den Wärter Monostatos sowie den Erzähler.

In einer stark gekürzten Fassung ohne Dialoge präsentierten Mitglieder des seit 20 Jahren existierenden Opernstudios einen Großteil der gesungenen Partien von Mozarts berühmter Oper. Dabei boten sie mit ihren phantasievollen Kostümen einen opulenten Anblick, der auch das Publikum beeindruckte. Die Kinder hörten aufmerksam zu und waren anschließend von dieser ungewöhnlichen Doppelstunde angetan. In der Klasse F5b herrschte Einigkeit darüber, dass dieser „Opernbesuche“ etwas Besonderes war.

Susann Adam

Unfallbericht – Was ist das?!

Ob bei der Arbeit, in der Schule, mit dem Auto oder beim Sport – Unfälle können tagtäglich passieren. Ist man selbst in einen Unfall verwickelt, muss man den Unfallhergang dem Arbeitgeber, der Polizei oder der Versicherung schildern. Bei der Frage, welches Vorwissen die Schüler*innen diesbezüglich mitbringen, hat die Klasse G6b im Deutschunterricht in kurzen selbst produzierten Videosequenzen mögliche Unfallszenarien dargestellt. Hierbei kam insbesondere das Spielzeuginventar des Kinderzimmers zum vollen Einsatz.

Im Anschluss daran wurden anhand der Videos erste Unfallberichte verfasst, die dann bei den jeweiligen Regisseuren zur Diskussion standen. Welche Merkmale ein Unfallbericht mitbringen sollte, wurde durch die Texte schnell sichtbar.

 

Das Petitionsrecht: Ein Recht für Jedermann!

Zum Start in das neue Schuljahr erhielt die Klasse G9b mit ihren Lehrkräften Fr. Gilfert (PoWi) und Hr. Weidmann (Klassenlehrer) Besuch des Landtagsabgeordneten Oliver Ulloth. In seiner Funktion als Vorsitzender des Petitionsausschusses des Hessischen Landtags führte er am Beispiel der geplanten Schließung eines Reiterhofes in das Thema Petitionsrecht ein. Dabei verdeutlichte er, dass das Petitionsrecht als „Jedermann-Recht“ ein sehr hohes Gut unserer Rechtsordnung ist, mit dem sich jeder Mensch mit Anregungen, Bitten oder Ideen direkt an die Volksvertretung wenden kann. Zur Sprache kam in diesem Zusammenhang der Weg, den eine Petition im Landtag geht, sowie die Frage, wie eine Petition konkret eingereicht werden kann. Zudem grenzte der Abgeordnete den Petitionsausschuss des Landtags klar von privaten Petitionsplattformen ab, die den Bürger*innen in den sozialen Medien und im Internet vermehrt begegnen.

Die G9b folgte den schülernahen Ausführungen sehr aufmerksam und überreichte dem Gast zum Abschluss der Veranstaltung neben einem aktuellen Schuljahresheft eine kleine Stärkung für die Rückreise. Schon heute freuen sich die Schülerinnen und Schüler auf einen weiteren bereits für Mitte Oktober terminierten Besuch von Herrn Ulloth und weiteren Landtagsabgeordneten, in dessen Verlauf eine Petitionsausschusssitzung konkret simuliert werden wird.

 

Methodentag Jahrgang 10 – Wohin führt der Weg nach der Schulzeit?

Nach der 10. Klasse ein Schuljahr im Ausland absolvieren, den eigenen Horizont erweitern, über den Tellerrand schauen und viele neue Kontakte knüpfen: Für viele junge Leute ist diese Vorstellung sehr reizvoll. Dieses Thema bildete den Mittelpunkt des 1. Methodentages im neuen Schuljahr. Die Klassen G10a und G10b sowie interessierte Schülerinnen der Klasse R10a erhielten im Rahmen einer Präsentation eine Fülle von Informationen rund um einen Schulaufenthalt im Ausland.

Anna-Lucia Masthoff, Mitarbeiterin bei der Austauschorganisation international Experience, erläuterte den jungen Leuten den Weg von der Bewerbung bis zum Auslandsaufenthalt, sie stellte die verschiedenen Zielländer und Schulprogramme vor und konnte von ihrem Erfahrungsschatz profitieren. Immerhin hatte sie das Schuljahr 2014/15 in den USA verbracht und war später mit „Work and Travel“ unterwegs, um Auslandserfahrungen zu sammeln. Ergänzt wurden ihre Ausführungen von Malin Engelbrecht. Die Schülerin der ASS Hofgeismar hatte 2020 ihre Schulzeit an der HGS beendet und nach einem Jahr an der Oberstufe ebenfalls ein Highschooljahr in den USA absolviert. Sie hatte sich erfolgreich für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages beworben und hatte das Glück, durch ein Vollstipendium den Aufenthalt bezahlt zu bekommen. Sie begeisterte ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit vielen anschaulichen Schilderungen, persönlichen Eindrücken, die auch Schattenseiten offenbarten, sowie zahlreichen Fotos.

Gerade diese Ausführungen hinterließen bei den Jungen und Mädchen großen Eindruck, denn sie konnten an einem Vormittag einen kleinen Einblick in Schulalltag in einem anderen Land gewinnen.

Susann Adam

3. Summerschool an der HGS – Ein voller Erfolg!

Mit den Sommerferien ging auch die diesjährige Summerschool der HGS zu Ende.

Diese fand in den letzten beiden Ferienwochen je von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 09 Uhr bis 12.30 Uhr statt. In dieser Zeit wurden die insgesamt 58 Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen von acht Lehrkräften in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch individuell unterrichtet und betreut, um Inhalte des letzten Schuljahres zu wiederholen und zu vertiefen. Darüber hinaus gab es einige Sport- und Bewegungsangebote, die die Schülerinnen und Schüler mit großer Freude annahmen und sich so nicht nur geistig, sondern auch körperlich betätigten.

Schülerinnen und Schüler aus Vorabgangsklassen nahmen außerdem an dem Workshop „Von der guten Hausarbeit zu einer sehenswerten Präsentation“ als Starthilfe und Vorbereitung auf die nun bis zum Herbst zu schreibende Hausarbeit und auf die Anfang Dezember anstehende Präsentationsprüfung teil

Der Organisator der Summerschool Jörg Thiel zeigt sich sichtlich zufrieden: „Ich denke, sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte hatten eine tolle gemeinsame Zeit. Das Feedback der Teilnehmenden war jedenfalls richtig gut!“

Einschulungsfeier an HGS – Zum Blühen gebracht

Grebenstein. Sie waren die heimlichen Stars an diesem Septembermorgen: grün und klein oder üppig gelb blühend säumten sie den Bühnenrand in der Grebensteiner Kulturhalle. Hier warteten 88 Kinder mit ihren Familienangehörigen darauf, endlich ihre neuen Klassen und Lehrkräfte kennenzulernen.

Die Sonnenblumen spielten bei dieser Einschulungsfeier an der Heinrich-Grupe-Schule eine besondere Rolle, standen sie doch symbolisch für das Motto „Hier blühen wir auf!“

Und so war es folgerichtig, dass nach den Begrüßungsworten von Schulleiterin Martina Boye-Griesel  und der SV-Vertreterin Bente Wollert zwei Gärtner die Bühne betraten. Sie wunderten sich zunächst über die verschieden großen Sonnenblumen und gelangten zu dem Schluss, dass es doch wie bei den Menschen sei: „Die einen wachsen schneller als andere. Aber erwachsen werden sie alle.“ Spielerisch informierten Jonathan Kunz (Förderstufenleiter in Vertretung) und Dirk Weidmann (Gymnasialzweigleiter) über die neue Schule und was ihren künftigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern so alles blühen kann. Spielerisch zeigte auch die Klasse G6b den Alltag an der Gesamtschule. Sie setzte mit ihrer Darbietung einen der Akzente an diesem Vormittag. Bunt und aufregend begann auch die Feier, denn da präsentierte sich die Tanz AG unter der Leitung von Jorge Parra.

Aufregend endete auch die Feier, wieder mit der Klasse G6b: Begleitet von Lehrerin Charlotte Braun sangen die Mädchen und Jungen das Lied vom „Wellerman“. Zuvor fanden die vier Klassen erstmals zusammen und trafen sich mit ihren Lehrkräften auf der Bühne. Jede neue Schülerin und jeder neue Schüler erhielt dabei eine Sonnenblume, überreicht von den jetzigen 6. Klassen. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften Lena Oppermann/ Jonathan Kunz (F5a), Sabine Drinnenberg/ Anja Mühlbrodt (F5b), Claudia Dehne (G5a) sowie Wiebke Hüner und Julian Erdmann (G5b) gingen die jüngsten Mitglieder der Schulgemeinde in ihre Klassenräume, wo ihre Zeit an der HGS offiziell begann.

Susann Adam

Bester Praktikumsbericht Nordhessen

Bereits zum vierten Mal stellt die HGS einen Sieger/ eine Siegerin beim Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“. Die Gewinnerin heißt: Irina Uliyanova aus der G9a – in 6 Wochen bereits Schülerin der G10a. Dotiert ist der 1. Platz zudem mit 50,00 Euro.

Irina Uliyanova (G9a) mit ihrem Lehrer Jochen Feuring

Das Foto ist am heutigen Tag, dem Tag der Zeugnisausgabe, an der HGS geschossen worden. Leider konnte Irina bei der Siegerehrung bei der Daimler Truck AG nicht zugegen sein. So musste der  BO- und Praktikum-Schulkoordinator und zugleich die unterrichtende PoWi-Lehrkraft in der G9a die Urkunde in Vertretung für Irina in Empfang nehmen.
Ausgerichtet wird der Wettbewerb seit etlichen Jahren vom Netzwerk „SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen“.  Die Praktikumsmappe von Irina geht nun in die nächste Runde … jetzt geht es um die Ermittlung des Hessensiegers/ der Hessensiegerin. Diesen Preis hatte im vorigen Jahr bereits Malte Mönnich ergattert – tolle Leistung! Mal sehen, ob nun auch Irina in die engere Wahl kommt.

Irina Uliyanova hat ihr Schülerbetriebspraktikum in der Lungenfachklinik in Immenhausen absolviert … und zwar sehr erfolgreich … nun auch „amtlich“ bestätigt.

Sporttag an HGS Spiel, Spaß, Bewegung – trotz tropischer Hitze

Grebenstein. Kickboxen. Baseball. Football – Trendsportarten, die immer mehr Anhänger finden, aber nicht Teil des Schulsports sind. Sich auspowern oder auch Neues kennenlernen und Interesse an Sportarten finden, die vorher unbekannt waren: Dies an einem Sporttag für die gesamte Schülerschaft anzubieten, diese Idee beschäfigte Robin Göring schon seit langem. Jetzt, zwei Tage vor Beginn der Sommerferien, wurde diese Vision zur Realität. Nachdem Corona nahezu alle Aktivitäten im Schulleben verhindert hatte, bekam dieser groß angelegte Tag eine besondere Bedeutung.

Bei tropischen Temperaturen herrschte Hochbetrieb rund um die Heinrich-Grupe-Schule. Schulhöfe, Parkflächen vor dem Gebäude, GHT-Arena, Lehrerparkplatz, Sporthalle, Halfpipe, Sauertal-Stadion, Steinbruch – überall gab es Angebote für die Schülerinnen und Schüler.

Das Team rund um Robin Göring hatte durch persönliche Kontakte, Empfehlungen von Schülerinnen und Schülern und eigene Erfahrungen dafür gesorgt, dass zahlreiche externe Anbieter gekommen waren, um ihre teils exotischen Sportarten vorzustellen. „Der Tag des Sports soll neben den schönen Momenten für die Schülerinnen und Schüler vor allem auch die Vielfalt des Sports zeigen, Vereine in den Fokus rücken und die Bewegung sowie das Miteinander fördern“, so der Initiator.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld zu Workshops angemeldet und konnten zugleich die zahlreichen Bewegungsangebote nutzen. Davon machten sie regen Gebrauch und probierten aus, wie es ist, bei der Feuerwehr Brände zu löschen, sich beim Kickboxen zu beweisen oder beim Baseball Bälle zu treffen. Nach einem anstrengenden Basketballtraining, geleitet vom US-Amerikaner Jamal Clutchett, oder schweißtreibendem Trampolinspringen konnten sie zum Beispiel beim Yoga entspannen. Sie konnten Hintergrundwissen zum Reitsport erwerben, beim Menschenkicker Tore schießen, Minigolf oder Tennis spielen, tanzen oder sich im Spikeball ausprobieren: Die Auswahl war einfach riesig.

Für Hungrige und Durstige war ebenfalls gesorgt – mit Eis, Bratwurst, Mensaangeboten.

Den Sporttag hätte ein Sponsorenlauf abschließen sollen. Aufgrund der hohen Temperaturen findet dieser nach den Sommerferien statt.

Die Erfahrungen dieses Mitmachtages werden nun im Team rund um Sportlehrer Göring evaluiert. Eine Wiederholung oder auch eine regelmäßige Durchführung seien für ihn durchaus denkbar. Aufgrund des hohen Vorbereitungsaufwandes jedoch in jährlichem Rhythmus.

Zur offiziellen Eröffnung waren mit Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz und Horst Wolf, 1. Stadtrat der Stadt Grebenstein, zwei Vertreter der beiden Einzugsgemeinden gekommen, die die Bedeutung dieser Premiere betonten. Wolf hob in seinen Grußworten die soziale Komponente beim Sport hervor, die für die Persönlichkeitsentwicklung wichtig sei. „Ginge es nach mir, so würde es jeden Tag Sport geben!“ diesem Argument des Caldener Bürgermeisters war nichts mehr hinzuzufügen.

Hier können Sie / könnt ihr den Tag des Sports in bewegten Bildern erleben:

 

Susann Adam

Hessenweites Projekt „Hier spielt die Musik“

Grebenstein. Das hessische Kultusministerium hat hessenweit zum Musikprojekt „Hier spielt die Musik“ eingeladen. Um 10:00 am Montag, den 18.07.22 soll an vielen hessischen Schulen eine eigene Interpretation des Schlusschores aus Beethovens 9. Sinfonie, „Freude schöner Götterfunken“, erklingen.

Die Schulband der HGS wollte sich diesem Ansinnen anschließen und ein einfaches Arrangement zum Besten geben. Außerdem wurde die Gelegenheit genutzt, einige zusätzliche Songs aus dem diesjährigen Repertoire zu spielen, die bislang noch „unerhört“ blieben.
Start war zum Beginn der ersten großen Pause, wo die Schulband sich bereits eine Stunde vorher vorbereitete, das Equipment aufbaute und probte. Das Pausenkonzert fand großen Anklang und relativ schnell fand sich ein begeistertes Schülerpublikum zusammen, das mitklatschte und mitsang. Zu „Freude schöner Götterfunken“ wurden Textzettel ausgeteilt, damit das Publikum auch hier kräftig mitsingen konnte.
Link zum Video auf der Seite des Kultusministeriums: