Tag der offenen Tür entfällt in Präsenz

Liebe Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte und liebe Interessierte,

die aktuelle pandemische Lage lässt auch am 29.Januar 2022 leider keinen „Tag der offenen Tür“  in Präsenzform zu. Um jedoch eine Schule umfänglich erfahrbar zu machen, sollten so viele Hauptakteure (also Lehrer*innen, Schüler*innen, Sozialarbeiter*innen) wie möglich anwesend sein, damit Sie und Ihre Kinder ganz besonders intensive und umfängliche Eindrücke mitnehmen können. Aus diesem Grund bitten wir Sie, sich zunächst einen Eindruck über die unter dem nachfolgenden Link eingestellten Videos zu verschaffen.
Falls Sie darüber hinaus Fragen, Klärungsbedarf  oder Anregungen an an das Schulleitungsteam haben, melden Sie sich bitte zwecks Terminvereinbarung zu einem individuellen Beratungstermin (telefonisch oder in Präsenz) im Sekretariat der Schule telefonisch (05674-997610) an.  Sollten Sie darüber hinaus Interesse an einer kurzen Schulführung (außerhalb der regulären Unterrichtszeiten sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienebedingungen) haben, teilen Sie dies bitte ebenfalls mit.

Herzliche Grüße
Martina Boye-Griesel
Schulleiterin

 

Einen Einblick ins unser Schulleben durch Videobeiträge können Sie hier bekommen.

Neue Luftfilter an der HGS eingetroffen

Grebenstein. Neben der Maskenpflicht, Testungen und regelmäßigem Lüften sorgen seit Dienstag  insgesamt neun Luftfilter  in Klassenräumen der Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie der Klasse G 7a für frische und gereinigte Luft.

Die beinahe kühlschrankgroßen Geräte werden sukzessive in immer mehr Klassen aufgestellt und sollen für ein noch sichereres Arbeiten in den Räumlichkeiten sorgen.

Jugendliche schreiben Bewohnern von Seniorenzentrum – Mit Briefen Freude schenken

Grebenstein. In der Weihnachtszeit Menschen aufmuntern, die von den Coronabeschränkungen stärker betroffen sind als andere Teile der Bevölkerung, das versuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse G9b der Heinrich-Grupe-Schule in diesem 2. Pandemiedezember. Sie schrieben Briefe mit guten Wünschen an Bewohner des Seniorenzentrums MENetatis in Calden.

Hier hatte ein Schüler der Klasse im Oktober sein Praktikum absolviert und so kam es schnell zum Kontakt mit Pflegedienstleiterin Martina Schaffland. Die Jugendlichen besprachen im Deutschunterricht die inhaltliche Umsetzung und gestalteten ihre Schreiben mit viel Empathie und oft auch optisch kreativ. Sie alle wollten den Bewohnern des Altenheims ein wenig Freude schenken und sie aufmuntern, da nicht jeder das Weihnachtsfest mit seinen Angehörigen feiern kann.

Am letzten Schultag vor den Ferien konnte Martina Schaffland einen Stapel Briefe von Arian Schäfer, dem ehemaligen Praktikanten und Schüler der G9b, entgegennehmen. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass diese Briefe die Adressaten erfreuen werden.

 

Susann Adam

Nikolausaktion der SV – erneut große Nachfrage

Die Premiere vor einem Jahr war ein großer Erfolg und so stand es für die SV der Heinrich-Grupe-Schule außer Frage, auch 2021 eine Adventsaktion durchzuführen. Anfang Dezember gab es die Möglichkeit, Schokoladenweihnachtsmänner zu kaufen. Mit netten Botschaften versehen, erfreuen sie zu Weihnachten viele Empfänger.

Mit kleinen Änderungen optimierte die SV die Abläufe: So erfolgte der Verkauf für die Jahrgänge fünf und sechs in den Klassenstunden, während alle anderen Interessenten ihre Weihnachtsgrüße im Mensanebenraum in Auftrag geben konnten. Davon wurde wieder reger Gebrauch gemacht, wie Marvin Berndt aus der G10b bilanzierte. Rund 300 Schokofiguren seien verkauft worden: „Wir haben 370 Stück besorgt und gefühlt sämtliche Drogerien in der Umgebung leergekauft.“ Die Schildchen für die Grüße stellte die Klasse G9a her.

Nicht nur bei den Lernenden sei die Aktion gut angekommen, auch aus dem Kollegium habe es reges Interesse gegeben.

Der Erlös komme der SV-Arbeit zugute.

 

Lesewettbewerb der 6. Klassen – Publikum feuerte per Videokonferenz an

Adventszeit, das bedeutet auch Schulentscheid beim Lesewettbewerb der 6. Klassen. Traten in früheren Jahren die besten Vorleser der einzelnen Klassen traditionell im Beisein ihrer Klassen zum Wettstreit an, so fand dieser auch 2021 erneut ohne Publikum statt.

In der festlich dekorierten Alten Aula der Heinrich-Grupe-Schule lasen Merle Jäger (F6a) aus „Schule der magischen Tiere – wilder, wilder Wald“, Alessia Acker (F6b) aus „Die Duftapotheke“, Leon Kniep (G6a) aus „Rolltreppe abwärts“ und Mattis Wollert (G6b) aus „Woodwalkers – gefährliche Freundschaft“. Vor Ort dabei waren die jeweils Zweitplatzierten, während die Klassenkameradinnen und –kameraden per Videokonferenz das Geschehen verfolgen konnten.

Neben dem Vortrag aus den selbstgewählten Büchern stellten die Kinder ihr Können beim Lesen einer Passage aus Max von der Grüns „Vorstadtkrokodilen“ unter Beweis.

Die Entscheidung fiel der Jury, bestehend aus Carmen Asmus (Leiterin des Fachbereichs Deutsch), Christiane Melzer (verantwortlich für die Schülerbücherei), Stefanie Kurzenknabe (stellvertretende Schulleiterin), Danny Sutor (Bürgermeister der Stadt Grebenstein) sowie Vorjahressiegerin Amelie Fierek (G7b), nicht leicht. Am Ende hatte Alessia Acker die Nase vorn. Sie erhielt ein Buchpräsent und darf die HGS beim Regionalentscheid vertreten.

Ausgezeichnete Kunst!

Auch in diesem Jahr vergibt die Fachschaft Kunst der HGS zusammen mit der Schulleitung und dem Förderverein eine Auszeichnung für besondere Leistung im Fach Kunst. Besondere Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern wurden ausgewählt und als Kunstpostkarten gedruckt. Diese sind im Sekretariat käuflich zu erwerben.

Folgende Schülerinnen und Schüler wurden in diesem Jahr ausgezeichnet: Gianna Ortuso, Chiara Siciliano, Evelyn Waljanski, Hannah Buchhorn, Kristin Germeroth, Abdel-Karim Sanori, Leonore König, Lilly Bannenberg, Lucy Schäfer, Mercedes Brauner, Sophie Groß und mit einem Gemeinschaftsbild Levent Buserath, Mika Glaser, Mawada Hmidi, Jan Portig, Nicole Nehrettig, Patricia Werner, David Gießler und Fynn Hopf.

Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

(Hanne Schmidt. FB Kunst)

Advent in der HGS

Seit Freitag steht sie breit und mächtig in der Mensa unserer Schule, die fast 5m hohe Nordmann- Tanne. Sie läutet mit ihrer Anwesenheit den Advent in der HGS ein.

Geschlagen auf einem privaten Areal am 389 Meter hohen Deiselberg, im Anhänger nach Grebenstein transportiert und im Team mit Jens Lautze und Hausmeister Wetzel hat Jochen Feuring sich für diese Adventsaktion verantwortlich gezeigt.

 

Da die Tannen in der Mensa der HGS von Jahr zu Jahr immer größer geworden sind, schweißte Hausmeister Wetzel eigens für den Stammdurchmesser einen äußerst stabilen Weihnachtsbaumständer. Jetzt steht sie fest und …streckt die Zweige hin – bereit…für die Adventszeit an unserer Schule.

Was allerdings wäre ein Tannenbaum ohne Schmuck? Den stellte die Klasse R9a mit Ihrer Kunstlehrerin Frau Schmidt her. Die roten Kugeln wurden anschließend in einer spontanen Gemeinschaftsaktion von Nadja Portig (G10a) und Irina Uliyanova (G9a) hinzugefügt.

Herzlichen Dank allen Beteiligten und der gesamten Schulgemeinde einen besinnlichen Advent!

Schrauber-Nachmittag – Wir demontieren einen Motorrad-Motor!

Motorradbegeisterte unter sich: Am Freitag, 19.11.21, haben sich nachmittags (bis 17.30 Uhr) vier engagierte Schüler der G9b & G10b (Lauritz Böhm, Lasse Schäfer, Lion Rausch, Luca Scheffler) zusammen mit ihrem Lehrer Jochen Feuring getroffen, um freiwillig (keine AG, kein WPU) an einem Motorrad-Motor herumzuschrauben. Genauer: am Motorblock einer Honda NTV 650 Revere – einem V2-Aggregat mit 650 ccm Hubraum.
Die Aufgabenstellung lautete: „Zerlegen des Motors vom Zylinderkopf bis zur Kurbelwelle und Ablassen des Motoröls“. Es war eine ölige und z. T. schweißtreibende Angelegenheit, das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Am Ende des Tages war der Motor zerlegt, Kurbelwelle, Kupplung & Lichtmaschine lagen frei, das Öl war im Kanister.

Die hr3-Schultour zum ARD Jugendmedientag 2021 zu Gast in Grebenstein

Grebenstein. On air waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse G10a der Heinrich-Grupe-Schule im Rahmen des Jugendmedientages mit einer eigenen Radiosendung. Zwar nicht im Studio eines Radiosenders, aber mit durchaus realen Aufgabenstellungen. Dabei hatten sie Unterstützung von prominenter Seite: Mit Johannes Sassenroth begleitete der Moderator eines großen hessischen Radiosenders diesen besonderen Projekttag.

Jochen Feuring, Koordinator für die Berufs- und Studienorientierung an der HGS, hatte die Bewerbung zum ARD-Medientag eingereicht. Für Feuring stellte dies nicht nur eine interessante Ergänzung seines PoWi-Unterrichts dar, sondern er nutzte die Gelegenheit, hier Medienberufe näher kennenlernen zu können.

Das Medium Hörfunk war dabei nicht jedem der Jugendlichen vertraut, wie sich bei der Eröffnungsrunde herausstellte, als Sassenroth nach Hörgewohnheiten fragte. Viele der jungen Leute schalten das Radio ein, aber längst nicht alle. Für den Rundfunkprofi ein weiteres Indiz für die Wandlung der Medienlandschaft: „Bei der Finanzierung der Sender erfolgen Umschichtungen. Weg von Fernsehen und Radio, hin zu Formaten, die eine immer größere Rolle spielen, wie zum Beispiel Podcasts.“

Die Vielfalt der Angebote stelle die Nutzer aber auch vor Herausforderungen, denn nicht jeder könne Fake News als solche erkennen oder zielgerichtet recherchieren. Hier sah Sassenroth einen Schwerpunkt seines Projekttages: „Ich möchte den Jugendlichen zeigen, wie sie zu einem Thema recherchieren und geeignete Quellen finden. Es ist wichtig, dass sie die Informationen auf verifizieren können. Am Ende soll heute eine Radiosendung entstehen.“

Was so einfach klang, hatte einige Hürden parat und das begann bereits bei der Einstiegsaufgabe: Die Jungen und Mädchen sollten aufschreiben, wie sie als Moderatoren einer Radiomorgensendung – „Primetime!“ – ihre Hörer angemessen begrüßen. Die scheinbar harmlose Aufgabe löste bei einigen Kopfzerbrechen aus.

Im Laufe des Vormittags arbeiteten drei Gruppen an der Realisierung der finalen Aufgabe: Während die einen recherchierten, wählten die nächsten passende Musik aus und übten die Mitglieder der 3. Gruppe die Moderation. Immer nah dran war Workshopleiter Sassenroth, der Tricks und Kniffe verriet. „Herr Sassenroth erklärte uns, worauf wir zum Beispiel bei Nachrichten achten müssen. Wir wählten die Themen „WhatsApp blue“ oder „Erneute Schulschließung – ja oder nein?“ und die Unterhaltungsgruppe wählte die Musik von The Weekend und Nico Santos aus, wobei sie sich auch Hintergrundinformationen dazu beschaffte“, berichtete Schülerin Kim – Julika Döhne.

Am Ende des Entstehungsprozesses stand die Aufnahme der Sendung, für die Sassenroth ein mobiles Studio mitgebracht hatte. Kim – Julika: „Mit Musik hat sich alles besser angehört und da wir mit den echten Mikros arbeiten konnten, hat es auch wirklich Spaß gemacht, die Radiosendung aufzunehmen.“

Begeistert waren alle, die dabei waren. So auch Jan Luca Patzig, dem der Blick hinter die Kulissen Spaß gemacht hatte, der aber gleichzeitig überrascht war, wie schwierig es war, eine Sendung zu produzieren, die im Radio so mühelos scheint. Klassenkameradin Chiara Lange war beeindruckt über die journalistische Sorgfalt: „Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Tatsache, dass beim hr so gut wie jede eingehende Nachricht auf ihre Echtheit geprüft wird. Überraschend war, wie viel Arbeit dahinter steckt, zu überprüfen ob eine Meldung, die die Redaktion mitgeteilt bekommt, korrekt ist oder ob es sich um sogenannte „Fake News“ handelt.“

Das Fazit von Dana Bönning fasste zusammen, wie die G10a diesen Medientag wahrgenommen hatte: „Mir persönlich hat der Tag gut gefallen, da anschaulich vermittelt wurde, wie aufwändig und durchdacht eine Radiosendung eigentlich ist.“

Ein kleines Dankeschön: Schulleiterin Martina Boye-Griesel überreicht Johannes Sassenroth das aktuelle Jahrheft und den HGS-Becher.

Text: Susann Adam