Projektbeitrag zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Würden Sie 5 Monate freiwillig eine Stunde pro Woche früher zur Schule kommen, um ein Geschichtsprojekt umzusetzen? Zwei Schülerinnen der G6b, Hanne Kunz und Annalena Walter, sowie ein Schüler der G6a, Ben Schuchardt, haben dies gemacht. 5 Monate haben sie an ihrem Beitrag „Die DDR – ein Alltag nur in Grenzen“ für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten im Rahmen der Projektgruppe Begabtenförderung der Schule gearbeitet, viele Stunden geschrieben und geforscht. Dabei wollten die drei Lernenden herausfinden, wie sich der Alltag in der DDR konkret für dessen Bürgerinnen und Bürger angefühlt hat. Dass es dafür noch Augenzeugen gibt, war ein entscheidendes Kriterium für diese Themenwahl. Für den Projektbeitrag erstellte die Gruppe zunächst einen Fragebogen zu den Themen Familie, Schule, Berufe in der DDR, Lebensalltag in der DDR, Medien und Mauerfall. Anschließend interviewten die Schüler Verwandte und eine Lehrkraft der Schule, wie sie das Leben in der DDR empfunden haben. Diese Interviews wurden anschließend transkribiert und mit dem aktuellen Forschungsstand verglichen und gegenübergestellt. Die Recherche dafür fand sowohl digital als auch analog in der Universitäts- und Landesbibliothek Kassel statt. Anschließend verfassten die Schüler einen Projektbericht mit 13 Seiten Umfang, welcher für den Wettbewerb eingereicht wurde.

(v.l.n.r.) Annalena Walter (G6b), Hanne Kunz (G6b) und Ben Schuchardt (G6a)

Der Fachbereich Gesellschaftslehre möchte solch ein Engagement für die historische Arbeit herausstellen und gratuliert bereits zu diesem Zeitpunkt zu der erfolgreichen Fertigstellung eines solchen umfangreichen Projektes. Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist dabei der größte und wichtigste Geschichtswettbewerb Deutschlands und wird alljährlich von der Körber-Stiftung ausgerichtet. Um die Mühen der Schüler etwas zu entschädigen und den Beginn der Osterferien etwas zu versüßen, gab es einen Eisgutschein für die Eisdiele Grebenstein – wohlverdient!

Wilhelm Uebach

Austauschfahrt 2025: Über Paris nach Pont-Aven

Vom 14. bis zum 21. März 2025 nahmen neun Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Grupe-Schule an der Austauschfahrt nach Pont-Aven, der Partnerstadt Hofgeismars, teil. Gemeinsam mit Gleichaltrigen der Gesamtschulen aus Bad Karlshafen und Hofgeismar lernten sie das Nachbarland näher kennen und sammelten wertvolle interkulturelle Erfahrungen.

Doch zuvor verbrachten die Jugendlichen zwei Tage in der aufregenden Metropole Paris. Dort bewunderten sie gleich am ersten Abend die beleuchtete Stadt vom Fuße der Sacre Cœur aus. Am Samstag führte sie ihr Weg an weiteren bekannten Wahrzeichen der Stadt vorbei: Notre Dame, Louvre, Champs Elysées, Arc de Triomphe… Gekrönt wurde der Tag jedoch durch den Besuch der zweiten Etage des Eiffelturmes. Von dort oben konnten sie die besondere Atmosphäre der faszinierenden Hauptstadt Frankreichs genießen.

Am Sonntag ging es schließlich weiter zu den « corres(pondants) » nach Pont Aven und Bannalec. Hier tauchten unsere Schülerinnen und Schüler direkt in den französischen Familienalltag ein. Bei gemeinsamen Aktivitäten, wie einem ersten Besuch am Meer, einem Spaziergang durch den Bois d’Amour und Gesellschaftsspielen, fanden die ersten Verständi-gungsversuche in der Fremdsprache statt.

Während die Schülerinnen und Schüler in Bannalec den Unterricht ihrer Austauschpartner am Montagmorgen kennen lernen durften, standen am Collège Penanroz Kennenlernspiele auf dem Programm.

Am Dienstag erkundeten die Jugendlichen Pont-Aven, indem sie eine Foto-Rallye machten. Hierbei erhielten die Deutschen französische und die Franzosen deutsche Arbeitsaufträge, was eine interkulturelle Zusammenarbeit unabdingbar machte. Beim anschließenden Besuch im Museum des Ortes konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit Gemälden einiger wichtiger Künstler, wie z.B. Paul Gauguin, vertraut machen. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister im Rathaus von Pont-Aven amüsierten sich sowohl Schüler als auch die begleitenden Lehrkräfte nachmittags beim Erlernen typisch bretonischer Tänze.

Der Mittwoch stand zunächst im Zeichen des Sports: In den Sporthallen des Collège Jean Jaurrès konnte man sich mal so richtig nach Herzenslust austoben: Neben Boden- und Geräteturnen wurden Völkerball und Badminton gespielt.

Da mittwochnachmittags in Frankreich unterrichtsfrei ist, standen weitere Aktivitäten mit den Gastfamilien an, wie z.B. Eisessen, Strandspaziergänge, Fahrradtouren etc.

Nachdem wir am Donnerstag das malerische Städtchen Concarneau mit seiner Ville close und dem dortigen Fischereimuseum besichtigt hatten, wurden wir abends in Bannalec von den jeweiligen Schulleitern der beiden Collèges bei einem für die Region typischen Galette-Essen verabschiedet.

Glücklicherweise fiel der Abschied am Bahnhof nicht ganz so traurig aus, denn schließlich sieht man sich im Juni beim Gegenbesuch der neu gewonnenen Freunde in Deutschland wieder.

Abschließend darf festgehalten werden, dass sich die Kooperation mit der Gustav-Heinemann-Schule Hofgeismar in Sachen Austausch bewährt hat und gerne fortgesetzt wird.

Carmen Asmus

 

https://www.letelegramme.fr/finistere/pont-aven-29930/une-delegation-de-collegiens-allemands-dhofgeismar-recue-a-la-mairie-de-pont-aven-6782213.php

Sarsina-Austausch 2025

Austausch! Zwei Wochen raus aus der Schule! Italien! Sarsina!? In einer mir noch fremden Familie übernachten! Freunde in einem mir noch fremden Land finden?

Was mag den Schülerinnen und Schülern alles durch den Kopf gegangen sein, als der Zeitpunkt des Austauschs mit der Schule der Grebensteiner Partnerstadt Sarsina (in der Emilia Romagna am Übergang der Poebene zum Apennin, westlich von Rimini,/San Marino Italien) immer näher kam?

Der erste Kontakt kam über die einander zugesandten Steckbriefe zu Stande (Kommunikationssprache Englisch). Die kontaktfreudigeren unter den Schülerinnen hatten sich recht schnell mit den italienischen Mädchen geschrieben und sehr schnell waren die Schülerinnentandems gefunden. Bei den Jungen dauerte das ganze etwas länger und fünf Schüler konnten bzw. wollten auch gar nicht in eine Familie in Italien, sondern blieben mit den beiden betreuenden Lehrern, Frau Seewald und Herrn Haag, in einem Bed and Breakfast (B&B).

Am Montag, dem 10.03., ging es dann mit dem Zug los: Mit drei Umstiegen (in München, Verona, Bologna) kamen wir 13 Stunden später in Cesena am Bahnhof an und wurden dort herzlich von unseren Gastgebern empfangen und „nach Hause“ gebracht.

Der Dienstagmorgen begann mit einer Begrüßung durch den Bürgermeister, ein Mitglied des Partnerschaftsvereins sowie die den Austausch organisierende Kollegin, die schöne Worte für den Austausch fand: Erinnerungen kreieren, in Beziehung treten, unvergessliche Erlebnisse schaffen, neugierig auf einander sein. Danach spielten die beiden ital. Klassen drei einstudierte Songs, wir sangen mit, wurden eingeladen, den Cupsong mitzuspielen und hatten unser erstes gemeinsames Erlebniss mit und durch die Musik. Wir bekamen anschließend noch eine Führung durch Sarsina, eine schon in der Römerzeit durch den Handelsweg zwischen Ravenna und Rom und ihre durch Holzreichtum wohlhabende Stadt, erfuhren einiges zur Geschichte der Stadt, sahen gut erhaltene Grabmäler, die Stadtmauer, Mosaik-, Straßen- und Hausreste, Teile des Forums und des frisch ausgegrabenen Tempels, dem nun der Neubau der Sporthalle zum Opfer fiel. Der Nachmittag und Abend wurden zum Teil gemeinsam auf den Plätzen (Piazza) der Stadt beim Volleyball und/oder individuell in den Familien verbracht.

Mittwochmorgen fuhren wir recht früh einmal fast von der Ostküste bis auf die andere Seite an die Westküste nach Pisa (~400 km), den Geburtsort Galileo Galileis, und durften den berühmten auf Sand gebauten und daher „Schiefen Turm von Pisa“ bestaunen. Sehr schön waren auch der Dom und die recht große, gemessen an anderen, riesige Taufkapelle mit ihrer fantastischen Akustik. Auch der Gang durch die Stadt war interessant, man merkt der Stadt sehr deutlich ihren touristischen Charakter an: überall gab es Stände mit Souvenirs oder Essensstände und Restaurants. Funfakt: In Pisa gibt es neben einer Eliteuniversität noch zwei weitere Universitäten und man kann nahezu jedes Fach dort studieren, nur nicht Architektur. Wer will schon einen Architekten aus einer Stadt, in der man nicht einmal einen einfachen Glockenturm und auch nicht den Dom gerade bauen kann?

Am Donnerstag waren wir in Projekte eingebunden, die jede der drei Gruppen in je zwei Stunden durchlief: Volleyball, Piadinaherstellung (die regionale Spezialität: eine Art Pfannkuchen, der mit Schweineschmalz gebacken wird und weil geschmacksneutral sowohl mit süßen als auch mit salzigen Zutaten gegessen wird) und ein Bilderrahmen wurde selbst gestaltet, in den später ein Gruppenbild aus Pisa eingeklebt wurde.

Am Freitag ging es etwas später in das nahe Ravenna (~65 km) mit seinen acht (!) UNESCO-Weltkulturerbestätten, wovon wir vier mit einer Führung besichtigt haben: Sant` Apollinare Nuovo, die Taufkapelle der Neonianer, den Dom San Vitale sowie das Grabmal der Galla Placidia. Sie gehören alle zu den frühesten christlichen Bauwerken der Welt und alle sind mit besonders schönen und kostbaren Wand- und Deckenmosaiken ausgestattet. Wir haben erfahren, dass auch in der Kunst durch Veränderungen an den Mosaiken Propaganda für sich selbst betrieben wurde und der Gegner oder Vorgänger weichen musste. Da das Wetter in Ravenna eher bescheiden war, – überhaupt regnete es in der Woche in Italien sehr viel -, fuhren wir am Nachmittag noch ein bisschen weiter nach Süden und schauten uns den von Leonardo da Vinci gestalteten Hafen von Cesenatico an und verbrachten ein paar Minuten dort am Strand, ehe es wieder zurück nach Sarsina ging.

Der Samstag wurde in Kleingruppen oder individuell in Sarsina, Cesena oder an der Küste verbracht und war der erste Tag, an dem wir etwas Sonne gesehen haben in dieser Woche. Und dann kam auch schon der Abschiedsabend mit einer Präsentation der Ergebnisse der Projekte, einigen Fotoimpressionen, einem von den Eltern gestalteten leckeren Abendessen mit viel Piadina und unserem herzlichen Dank mit einem Blümchen an unsere Gastgeber*innen und die ital. Kolleginnen.

Der Sonntag wurde zum Fahrtag zwischen Sarsina und Grebenstein. Wieder 13 Stunden im Zug, aber mit zwei Gruppen, da unsere ital. Gastgeber nun zu unseren Gästen in Grebenstein und Calden wurden.

Parallel zum ersten Tag in Sarsina begrüßten auch wir an unserem ersten Tag in der Heimat unsere Gäste mit einem Besuch beim Bürgermeister und zeigten ihnen unsere Schule sowie Grebenstein und konnten endlich wieder die Sonne auf dem Burgberg mit dem Blick über Grebenstein und Umgebung genießen. Der Nachmittag und Abend wurde nun unsererseits individuell in Grebenstein, im Tierpark Sababurg oder andernorts verbracht.

Am Dienstag nutzen wir ein Angebot des Heinz-Nixdorf-Museums für Informationstechnologie (das größte der Welt!) und besuchten besagtes Museum in Paderborn, sahen die ersten Rechenmaschinen (abacus) der Römer oder erste komplexere Rechenmaschinen (Leibnitz) bis hin zur ENIAC, den ersten Atari- und Apple-Computern und konnten uns mit Robotern unterhalten, auch erste eigene Programierungen mit chinesischen Winkekatzen durchführen. Auch im Ahorn-Sportpark durften wir uns sportlich betätigen und schwangen eifrig den Squashschläger.

Den Mittwoch fuhren wir nach Frankfurt, um uns vom Eisernen Steg „Mainhattan“ anzusehen, liefen über den Römer und die Paulskirche (erstes deutsches Parlament) zur Zeil (Shopping!). der Höhepunkt aber war klar der Besuch im Senkenbergmuseum mit einer guten Führung und noch etwas Zeit zur Eigenerkundung, bevor es dann wegen einer defekten Weiche auf eine vier(!)stündige Rückreise nach Kassel ging, wo uns dann die gut organisierten Eltern netter- und vor allem dankenswerterweise um 22.00 Uhr vom Bahnhof abholten.

Donnerstag ging es zum „Heimspiel“ nach Kassel hinauf zum Herkules, hinunter durch den Bergpark Wilhelmshöhe, mit einer Führung durch das gleichnamige Schloss von der Antikensammlung bis zu den Alten Meistern (Rembrandt, Rubens, Frans Hals, Albrecht Dürer, Lucas Cranach d. Ältere), in die Stadt, wo die meisten auch noch den Nachmittag mit ihren Gästen verbrachten.

Bei uns war dann zum Abschluss der Freitag der Projekttag. Alle wählten sich entweder in das Projekt „Kochen“ oder „Programmieren mit LEGO“ oder „Holzwerkstatt“ ein, produzierten dort leckeres Essen, lenkbare Autos oder Noten und Notenschlüssel für unsere neue Klangwand. Diese Produkte wurden dann abends auf unserem gemeinsamen Abschlussabend präsentiert bzw. das Essen zusammen mit den von den Eltern zubereiteten Gerichten verspeist. Eine PowerPointPräsentation führte uns dann die zwei intensiven Wochen noch einmal vor Augen, die gute Chancen bereithielten für die oben angesprochenen zu kreierenden Erinnerungen, für unvergessliche Erlebnisse, für die Möglichkeiten, neue Freunde zu gewinnen und ein schönes kulturelles Programm zu genießen.

So gingen dann mit der Abfahrt unserer Gäste am Samstagmorgen zwei besondere Wochen im Leben der teilnehmenden Schüler und Schülerinnen zu Ende, von der wir hoffen, dass sie lohnend waren und sich jeder persönlich weiterentwickeln konnte.

Nordhessische Kindermusiktage: Das Vogler-Quartett an der HGS

Gymnasialschulzweigleiter Dirk Weidmann begrüßte die anwesenden 5.-, 6.- und 7.- Klässler zu einer ganz besonderen Schulstunde: Es stand keine Mathematik, kein Deutsch oder Englisch auf dem Programm, sondern in der Neuen Aula saßen vor den 100 Schülerinnen und Schülern vier Musiker mit Streichinstrumenten. Jetzt ging es um klassische Musik – und die vier Streicher mit zwei Geigen, einem Cello und einer Bratsche waren das in der klassischen Musikszene national und international bekannte und bereits seit 40 Jahren existierende Vogler-Quartett.

Zu Beginn spielten die vier Musiker ein Stück von Erwin Schulhoff, das den Zuhörern ins Ohr ging, tiefe Töne, hektisch und magisch zugleich. Was ist ein Streichquartett? Was ist eigentlich Musik? Mit diesen Fragen kamen die sympathischen Herren mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch.

Dass Musik sich im Laufe der Jahre veränderte, zeigten die vier an einem von Igor Strawinsky 1914 geschrieben Stück. Modern, schrill und am Anfang wenig melodisch. Alle Zuhörenden dürfen eigene Vorstellungen entwickeln – das war den vier Musikern wichtig. Die jungen Menschen waren gebannt vom Spiel des Quartetts und das Mozart-Stück zum Abschluss erhielt herzlichen und langen Applaus.

Einander zuhören und engagiert miteinander arbeiten, um gemeinsam an ein gestecktes Ziel zu kommen, das ist der Arbeitsalltag der vier Musiker. Das Vogler-Quartett ist seit 2007 zudem jedes Jahr im Rahmen der Nordhessischen Kindermusiktage in verschiedenen Schulen in Kassel und im Landkreis Kassel unterwegs, um Schülerinnen und Schüler für klassische Musik zu begeistern. In diesem Jahr begleiten sie in diesem Kontext die G7b bei einem Projekt zur US-amerikanischen Komponistin Florence Price. Getreu nach dem Motto: „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“ ist ihnen die Vermittlung dieser Idee an der HGS absolut gelungen.

 

RHB

Der neue HGS-Podcast: Café Beruf

Hallo liebe Schulgemeinschaft,

 

wir von der Podcast-AG freuen uns, Euch unseren neuen Podcast vorstellen zu können. J

Vor ungefähr einem Monat fand an der HGS das 40. Café Beruf statt.

In dieser Folge stellen wir Euch das Café Beruf vor. Außerdem haben wir nach der Veranstaltung mit Frau Gilfert, die die Veranstaltung hauptsächlich organisiert, gesprochen.

Wie hat sich die Berufemesse an der HGS im Laufe der Jahre verändert?

War das 40. Café Beruf erfolgreich?

Was denken die teilnehmenden Schüler*innen und Betriebe?

In dieser Folge erfahrt Ihr es. Viel Spaß dabei!

Audio-Player

 

Eure Podcast-AG

Bewerbungstraining bei der Kasseler Sparkasse – Ein Blick in die Zukunft

Am 6. März 2025 fand ein spannendes Bewerbungstraining bei der Kasseler Sparkasse im neuen S-Finanz-Campus in der Kölnischen Straße 8 in Kassel statt, das die Klasse G8a gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Nina Gilfert besuchen durfte.

                     

Der Workshop wurde von Karin Falb und Bianca Dittmar geleitet, unterstützt von engagierten Auszubildenden der Sparkasse. Die Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die Welt der Bankkaufleute und bereitete sie optimal auf den Einstieg in die Berufswelt vor.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Gelegenheit, sich intensiv mit verschiedenen Aspekten des Bewerbungsprozesses auseinanderzusetzen. Zu den zentralen Themen gehörten:

  • Schreiben einer Bewerbungsmappe: Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie sie ihre Unterlagen ansprechend und professionell gestalten können, um einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen.

  • Vorstellungsgespräch: In Rollenspielen übten die Teilnehmer, sich in einem Vorstellungsgespräch zu präsentieren und auf typische Fragen souverän zu antworten.

  • Einstellungstest: Die Inhalte und Anforderungen eines Einstellungstests wurden erläutert, und die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, praktische Übungen zu absolvieren.

Zusätzlich erhielten sie umfassende Informationen zur Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau bei der Sparkasse. Die Auszubildenden berichteten von ihren Erfahrungen und gaben wertvolle Tipps für den Einstieg in die Ausbildung.

Ein weiteres Highlight des Tages war die Führung durch das beeindruckende Gebäude des S-Finanz-Campus. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die moderne Arbeitsplatzgestaltung, die Großraumbüros, eine großzügige Mensa und Loungebereiche zum Entspannen umfasst. Diese modernen Einrichtungen zeigen, wie die Sparkasse eine angenehme Arbeitsumgebung für ihre Mitarbeiter schafft.

   

Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren durchweg positiv. Sie schätzten die praktischen Inhalte des Workshops und die Möglichkeit, direkt von erfahrenen Fachleuten zu lernen. In der Pause wurden sie mit Snacks und Getränken gut versorgt, was zur entspannten Atmosphäre beitrug.

Insgesamt war das Bewerbungstraining ein voller Erfolg und bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch praktische Erfahrungen, die sie auf ihrem Weg in die Berufswelt unterstützen werden. Wir bedanken uns herzlich bei der Kasseler Sparkasse, Frau Karin Falb und Frau Bianca Dittmar sowie den Auszubildenden für die tolle Organisation und Durchführung des Workshops!

Kooperation mit dem Berufsorientierungszentrum Immenhausen (BOZ)

Als neuer Kooperationspartner der HGS im Bereich der Berufsorientierung stellt sich das im vergangenen Jahr 2024 neueröffnete Berufsorientierungszentrum Immenhausen vor. In enger Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen wird durch unterschiedliche Formate das Ziel verfolgt, Lernende ab der Klasse 7 in ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen und praxisnahe Einblicke in verschiedene Branchen und Berufsfelder zu ermöglichen.

In direkter Nähe, nur wenige Minuten mit der RT entfernt, konnten sich einige Lerngruppen bereits einen Eindruck der vielfältigen Formate der BOZ vor Ort machen.

Ausflug mit der R10c sowie der R7a in BOZ Immenhausen zur Berufsfelderkundung sowie zum Talentepfad

Mit leichtem Schneefall durfte die Klasse R7a am 21.11.24 in Begleitung von Frau Kisselbach und Herrn Lautze zur Erkundungstour ins BOZ starten und das Format Talentepfad erproben.

Im Rahmen von 15 verschiedenen Stationen, welche branchentypische praktische Aufgaben beinhalteten, konnten die Lernenden sich eigenständig ausprobieren und Interessen entdecken. Die angebotenen Branchenfelder waren breit gefächert und beliefen sich unter anderem auf die Automobil- und Fahrzeugtechnik, Gesundheit & Pflege, Medizintechnik, kaufmännische Berufe oder das moderne Handwerk. Die Partnerunternehmen des BOZ erstellten hierfür je passende Aufgaben, die von den Lernenden voller Motivation ausgeführt werden durften, wobei bereits das ein oder andere bisher noch nicht erkannte Talent gefunden werden konnte.

Am 27.11.2024 nahm die Klasse R10c von Herrn Lautze an der BFE (Berufsfelderkundung) teil, welche im Nachgang mit der Lerngruppe evaluiert wurde.

 

R9a zu Besuch im BOZ Immenhausen zum Praxistag

Am Freitag, den 24.01.25 durfte die Klasse R9a zusammen mit Frau Kisselbach zu Besuch im BOZ Immenhausen sein. Im Rahmen des Formats *Praxistag* durften die Lernenden in Kleingruppen den Tag mit Unternehmen aus der Region verbringen. Hierbei erhielten sie direkte Einblicke in Ausbildungsmöglichkeiten, Anforderungen und vor allem praktische Tätigkeiten, die den Arbeitsalltag innerhalb der gezeigten Berufsfelder widerspiegeln.

Dank der Firma HESS Hörgeräte durften die Lernenden interessante Fakten über den Beruf des Hörgeräteakustikers im Branchenfeld der Medizintechnik erfahren und konnten selbst tätig werden und erproben.

Die Firma Mewa stellte spannende Tätigkeiten im Branchenfeld der Logistik vor und die Lernenden hatten viel Spaß bei der Qualitätsprüfung in der Warenannahme oder der Kommissionierung.

Als weiteres regionales Unternehmen stellte sich die Lungenfachklinik Immenhausen vor und repräsentierte das Branchenfeld der Gesundheit & Pflege. In toller Atmosphäre durften hier viele praktische Tätigkeiten, wie das Blutdruckmessen oder Umlagern im Krankenbett, direkt erprobt werden, wobei neben den interessanten medizinischen Inhalten auch viel Spaß dabei war.

Wir bedanken uns herzlich für die Gastfreundschaft und freuen uns auf weitere Ausflüge ins BOZ Immenhausen!