Heinrich-Grupe-Schule Grebenstein 

Kooperative Gesamtschule mit Ganztagsangebot im Profil 2

Im Dezember 2025 gewann der Schüler Fynn-Elias Norda aus der Klasse G06b den Vorlesewettbewerb an der Heinrich-Grupe-Schule – ein Moment, der ihm noch lange in Erinnerung bleiben wird. Im Gespräch mit seiner Klassen- und Deutschlehrerin Frau Marx blickte er nun auf seine Erfahrungen zurück und berichtete von seinen Eindrücken rund um den Wettbewerb.

Auf die Frage, was in ihm vorging, als er den Schulentscheid gewonnen hatte, erzählte Fynn-Elias strahlend, wie sehr er sich gefreut habe. Schon unmittelbar nach seinem Sieg im Dezember 2025 habe er begonnen, darüber nachzudenken, welches Buch er in der nächsten Runde, dem Kreisentscheid in Hofgeismar, vorlesen könne. Die Vorfreude auf die kommende Herausforderung sei von Anfang an groß gewesen.

Für den Kreisentscheid bereitete er sich intensiv vor. In den letzten Tagen vor dem Wettbewerb habe er viel gelesen und auch laut vorgelesen, berichtete er. Seine Wahl fiel schließlich auf das Buch „Allein in der Wildnis“ von Gary Paulsen. Dabei handelt es sich um ein spannendes Jugendbuch voller Abenteuer. Aufmerksam geworden war Fynn-Elias auf das Buch durch seinen Mitschüler Karl, der es im Rahmen des Deutschunterrichts vorgestellt hatte. Besonders überzeugte ihn, dass die Geschichte „von allem etwas“ biete – Humor ebenso wie einen gewissen Gruselfaktor. Genau diese Mischung habe das Buch für ihn so reizvoll gemacht.

Am 18. Februar 2026 war es dann endlich soweit: Die 14 besten Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Landkreis kamen in der Gustav-Heinemann-Schule in Hofgeismar zusammen, um erneut ihr Können unter Beweis zu stellen. Die eigentliche Nervosität kam allerdings erst in dem Moment, als er tatsächlich vorlesen musste, sagte Fynn-Elias. 

Die Atmosphäre vor Ort war festlich: Klavierstücke sorgten für eine stimmungsvolle Untermalung, dazu gab es leckere Snacks für alle Teilnehmenden. Für Fynn-Elias war vor allem beeindruckend, wie viele talentierte Leserinnen und Leser anwesend waren. Jede einzelne Textstelle sei so spannend gewesen, dass er am liebsten alle vorgestellten Bücher lesen würde. Besonders gefreut habe ihn außerdem, dass seine Mutter ihn begleitete. In den Pausen konnten sie gemeinsam essen und sich austauschen. Eine schöne Überraschung sei zudem gewesen, dass auch Frau Marx persönlich vorbeikam, um ihn zu unterstützen.

Gewonnen hat er letztendlich nicht. Doch traurig darüber, sei er keineswegs, betonte Fynn-Elias. Er freue sich für die Siegerin und sei dankbar für das tolle Erlebnis. Die Teilnahme am Kreisentscheid sei etwas ganz Besonderes gewesen. Und schließlich, so sagte er mit einem Lächeln, seien sie doch alle Gewinner. 

Christin Marx