Digitale Schülerzeitung

Exkursion der G10b nach Eisenach / Besuch des Bachhauses

Am Dienstag, den 17. April 2024, trafen wir uns um 7:10 Uhr am Grebensteiner Bahnhof, um unseren Besuch nach Eisenach anzustreben. Zusammen mit Frau Hüner und Frau Melzer machten wir uns mit der Bahn auf den Weg Richtung Eisenach. Nach den zwei Stunden Fahrt erreichten wir endlich den Eisenacher Bahnhof. Dort angekommen, wartete nur noch ein 10-minütiger Weg zum Bachhaus auf uns. Nach der Ankunft im Museum verschlossen wir erstmal unsere Rucksäcke und Jacken in Spinden und warteten danach im Eingangsbereich auf den Beginn unserer Führung.

Zunächst wurden uns erstmal ein paar Fakten zu Johann S. Bach und zu seinem Zeitalter präsentiert. Danach betraten wir einen Raum voller verschiedener Instrumente und uns wurden nach und nach einige Instrumente nähergebracht. Der Museumsführer hat uns ganz begeistert mit einigen Tasteninstrumenten wie dem Cembalo oder dem Spinett, auf denen er mehrere Stücke vorgespielt hat. Die Vorstellung von Bach und den Instrumenten wurde sehr interaktiv gestaltet; so konnte ein Schüler einmal versuchen, auf einer Trompete zu spielen und eine Schülerin durfte die Luftzufuhr bei einer Orgel bedienen. Auf die musikalische Bereicherung folgte eine kleine Pause, in der wir uns die Instrumente von nahem anschauen konnten.

Danach wurden wir in die Wohnräume von Bach geführt. Besonders spannend war, dass man sehen konnte, wie „klein“ Menschen in dieser Epoche waren. Denn die Decke des Hauses war ziemlich niedrig, sodass die etwas größeren Schüler an manchen Ecken schon mal ihren Kopf einziehen mussten. Zuerst betraten wir das Arbeitszimmer von Johann S. Bach. Dort wurde uns dann ein Einblick in sein ungefähres Arbeitsfeld und seine Arbeitsweise gegeben. Uns wurde gezeigt, wie Bach mit Hilfe einer Notenfeder seine Notenblätter gezeichnet hat. Nachdem wir noch einen kurzen Abstecher in die Küche gemacht haben, war unsere Führung auch schon vorbei. Nun konnten wir uns selbstständig umschauen, um noch mehr über das Zeitalter von Bach und Bach selbst zu lernen. In dem Museum gab es interessante interaktive Ausstellungsstücke wie zum Beispiel einen Raum, in dem man sich von verschiedenen Komponisten verschiedene Stücke anhören konnte. Außerdem gab es die Möglichkeit, Lehrfilme über den Aufbau von Kompositionen aus der Klassik und des Barocks anzuschauen. Nachdem wir uns umgeschaut hatten, trafen wir uns wieder am Eingang, um dann nach ungefähr einer Stunde Freizeit in Eisenach wieder nach Hause zu fahren.

Am Ende kann man sagen, dass der Schulausflug interessant war und man einiges lernen konnte. Dennoch war das Museum relativ klein und somit waren die zwei Stunden Fahrt im Gegensatz zu dem, was man sich anschauen konnte, ziemlich lang. Somit würden wir Schüler und Schülerinnen sagen, dass besonders, wenn man sehr Musik interessiert ist, dieses Museum bestimmt eine spannende Bereicherung ist und es sich lohnt, das Bachhaus zu erkunden. Der Ausflug würde sich wahrscheinlich mehr lohnen, wenn das Museum nicht zwei Stunden entfernt wäre, somit könnte man es vielleicht mit einer andern Aktivität noch verbinden.

Dennoch hatten wir viel Spaß und die Chance, mehr über den Komponisten Johann S. Bach zu lernen.

Amelie Römer, G10b