Archiv der Kategorie: Berufsorientierung

Schulzweigfahrt nach Dortmund

Besuch der DASA – Ausstellung „Arbeitswelten“ mit dem HAUPTSCHULZWEIG
         früher: Deutsche Arbeits-Schutz-Ausstellung

Am 04. Mai war es endlich soweit, der Besuch der DASA wurde für die Klassen H7, H8 & H9 endlich Realität. 2x musste die Fahrt leider coronabedingt verschoben werden. Erfreulich war jedoch, dass bis September der Eintritt für die DASA kostenfrei ist, da die Ausstellung mit Einschränkungen leben muss. So kann man die Kantine nicht nutzen & einzelne Teilbereiche sind gesperrt.

Begleitet haben insgesamt fünf AL-Lehrkräfte (z.T. auch in Doppelfunktion als Klassenleitung) sowie unsere UBUS-Kraft Frau Fechner die Fahrt – somit war es zugleich eine Arbeitslehre-Fortbildung in Reinkultur für Frau Gbur, Herrn Lackner, Herrn Lautze, Frau Oppermann & Herrn Feuring.

Rückblick: Vor etlichen Jahren waren Klassen bereits mit Herrn Feuring in der Dt. Arbeitsschutzausstellung – danach ist der Besuch dieses außerschulischen Lernorts leider „eingeschlafen“ – warum auch immer! Darum nun anlässlich seiner Initiative eine Neuauflage – quasi ein Neustart. Aus diesem Grund sind auch die Arbeitslehre-Kolleg*innen der HGS „mit an Bord“ gewesen. Sie sollten sich selbst ein Bild von dieser Ausstellung und deren Inhalten machen. Ab dem kommenden Jahr ist beabsichtigt, dass wir einmal jährlich dieses Angebot fachübergreifend nutzen wollen und … nach Dortmund fahren.

 Was ist die DASA? Was macht den besonderen Reiz aus?
Die DASA ist die größte deutsche Arbeitsweltausstellung. Auf stolzen 13.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert die Ausstellung Arbeitswelten von gestern, heute und morgen. Sie ist die eine Dauereinrichtung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und informiert die Öffentlichkeit über die Arbeitswelt, ihren Stellenwert für den Einzelnen und die Gesellschaft sowie über die Bedeutung menschengerechter Gestaltung der Arbeit. Die Begriffe Mensch – Arbeit – Technik markieren das “Spielfeld” der DASA.

Die Arbeitswelten-Ausstellung kann man nicht in drei Sätzen beschreiben, man muss sie be-„greifen“. Das ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass die berufliche Arbeitswelt SO vielschichtig und komplex ist, es gibt eben so viele unterschiedliche Branchen … mit ihren individuellen Eigenarten und auch Risiken. Vom Handwerk über die industrielle Fertigung bis hin zu Dienstleistungsberufen – alles dabei. Angefangen bei der Kinderarbeit vor 150 Jahren über die Taktung der Arbeit während der Industrialisierung und der Automatisierung durch Industrieroboter bis hin zur Künstlichen Intelligenz (KI) – alles wird anschaulich und be“greif“-bar gezeigt. KI: Betreten wir das perfekte Paradies oder eine algorithmische Apokalypse? Es geht um klassische Themen wie Ergonomie am Arbeitsplatz (richtiges Sitzen, richtiges Heben), aber auch um Stressfaktoren und allgemeine und besondere Gefahren im Arbeitsleben und im privaten Bereich (Hausarbeit, Hobby, Freizeitsport). Übrigens: Die meisten Unfälle passieren im Haushalt – beim Fensterputzen oder beim Wechseln der Glühbirne auf einer selbstgebauten wackeligen „Leiterkonstruktion“ aus Einzelteilen wie Eimer & Melkschemel.

Ob bei Betriebserkundungen, am Girls`Day-Tag, im Rahmen der Betriebspraktika, im Fachraumunterricht oder bei Klassenfahrten – die Kenntnis um Gefahren und Risiken sind jederzeit und an (fast) jedem schulischen und außerschulischen Ort wichtig.

Es gibt dabei sehr viele Mitmachangebote, sei es auf der Dauerbaustelle, im Kranken- und Pflegebereich oder bei technischen oder sinnlichen Experimenten (Optische Täuschungen). Man kann im LKW-Fahrsimulator üben, kann mit einem echten Gabelstapler virtuelle Lasten bewegen, im Außenbereich live baggern oder auf den Knien liegend Pflastersteine legen. Beeindruckend ist der Arbeitsplatz eines Fluglotsen oder das Cockpit einer Boing bzw. eines Hubschraubers. Man kann sogar in eine Tunnelbaustelle „unter Tage“ gehen oder einen Lärmtunnel durchwandeln. Wie laut sind 40db, leises Blätterrauschen oder der Start eines Flugzeugtriebwerks?

Insgesamt war die Tagestour sehr spannend und informativ. Mit 2:15 Stunden Fahrzeit ist Dortmund gut und schnell zu erreichen und künftig wollen wir die Fahrt regelmäßig durchführen. Die Frage ist nur mit welchem Jahrgang und in welchem Bildungsgang: Normalerweise müsste jeder Schüler/ jede Schülerin der HGS die Arbeitswelten-Ausstellung einmal in seiner/ ihrer Schullaufbahn live miterlebt haben. Da das Angebot so vielschichtig ist, wäre es toll, wenn es nicht nur eine reine Arbeitslehre-Veranstaltung werden würde, sondern wenn sie einen fachübergreifenden bzw. fächerverbindenden Charakter erhalten würde – und zwar mit der Biolehrkraft, mit dem Chemiker/der Chemikerin, der Physiklehrkraft und/oder mit Vertreter*innen des Sportfachbereichs.

Jochen Feuring

Zukunftstag 2022 – Viel Praxis in der Schule

Grebenstein. Koordination, Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit: Diese Eigenschaften spielen beim Eignungstest der Hessischen Landespolizei eine Schlüsselrolle. Ob sie diesen Anforderungen gewachsen sind, das konnten Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Grupe-Schule im Rahmen des Zukunftstages 2022 ausprobieren. Während ein Großteil der Schülerschaft am letzten Donnerstag im April vor Ort Angebote wahrnahm, konnten sich die „Daheimgebliebenen“ in zahlreiche Workshops in der Schule einwählen.

Der Sporttest zählte dabei schon zu den „Klassikern“: Er wird seit vielen Jahren angeboten und gern gewählt. Für die Schüler bedeutete die Teilnahme auch, ihre sportlichen Leistungsgrenzen zu erfahren. Sascha Lackner, der mit seinen Kolleginnen Anne Meister und Frauke Lackner die zwei Workshop-Blöcke betreute, bilanzierte, dass die Anforderungen dicht an der Realität seien. Nicht alle schafften die erforderliche Punktzahl, die meisten seien aber „dicht dran“ gewesen.

Neben der Sporthalle betätigten sich Lehrer und Schüler gleichermaßen im Schulgarten, den sie mit vereinten Kräften zu einem Schmuckstück herrichteten. In der Alten Aula beschäftigte eine Gruppe unter der Leitung von Anja Mühlbrodt und Charlotte Braun mit „Work Life Balance“. Nicht nur Nadja Portig aus der G10a war begeistert: „Durch das Yoga am Anfang konnte ich mich gut entspannen. Das Angebot hat mir geholfen, meine Mitte zu finden und vom Schulstress wegzukommen.“

Nebenan, aus dem Musikraum, waren die Klänge von „Smoke on the water“ zu hören. Zwar nicht so flüssig wie bei Deep Purple, aber immer besser. Mit Besim Bikic übten die Jugendlichen diese Melodie auf Gitarren. Sie hatten sich eingewählt, um mehr über das Berufsbild des Gitarrenbauers und das Gitarrenspiel zu erfahren. Nach zahlreichen Versuchen stellte Nikolas Matvienko fest, dass es gar nicht so leicht war, einer Gitarre auf Anhieb akzeptable Melodien zu entlocken.

Eine große Bandbreite und eine Vielzahl an Block- und Tagesangeboten standen zur Einwahl zur Verfügung und alle beschäftigten sich mit der persönlichen Zukunft der Jugendlichen. Da ging es um Physik im Beruf, die Tätigkeitsfelder in der Landwirtschaft oder in einer Bibliothek, um „Schreibtischchaos adé“, um die Möglichkeit, ein Auslandsjahr zu nehmen oder auch um die Gestaltung von Zukunftscollagen. Gemeinsam mit Lehrerin Rita Hirdes-Bettenhäuser erstellten die Jungen und Mädchen verschiedener Jahrgänge eine große Collage, bei der sie die Buchstaben des Wortes „Zukunft“ mit persönlichen Vorstellungen ausfüllten. Bei Kim-Julika Döhne standen Bücher, Pferde und Musik im Mittelpunkt ihres Buchstaben. Neben ihr setzten sich Pia Bek und Lena Wassmann mit ihrem Buchstaben auseinander: „Man denkt beim Ausschneiden der Bilder für die Collage darüber nach, was die eigene Zukunft verkörpert, so Lena Wassmann. „Es ist eine intensive Beschäftigung!“

Die persönliche Zukunft stand auch im Theaterworkshop von Christiane Melzer und Hanne Schmidt im Zentrum der Überlegungen: Die Kinder und Jugendlichen erstellten zunächst ihre persönliche Rollenbiographie, zu der sie Requisiten herstellten. Den Workshop beendete dann eine Improvisation auf der Schulbühne. „Superhelden“ hieß das Angebot und dazu gehörte es zuerst, sich seinen persönlichen Superhelden vorzustellen. Für eine Schülerin war ganz klar: „Lehrer sind auch Superhelden!“ – was für ein Kompliment!

Susann Adam

Digitale Berufsorientierung im Jahrgang 8

Zum Abschluss der Einheit „Bewerbungstraining“, die fächerübergreifend in „Deutsch“ und „Politik und Wirtschaft“ im Jahrgang 8 durchgeführt wird und das Schreiben von Lebensläufen und Bewerbungsanschreiben sowie die Durchführung eines Bewerbungsgespräches beinhaltet, hatten die Klassen G8a und G8b die Möglichkeit, mithilfe von VR-Brillen eine große Vielfalt an Berufen virtuell kennenzulernen. Nach der Information über einen Beruf in einem Kurzvideo konnte dieser bei einer 360-Grad Betriebsbesichtigung erkundet werden.

Dieses Angebot soll die Schülerinnen und Schüler zeitgemäß dabei unterstützen, sich beruflich zu orientieren und sich über die Vielfalt von Ausbildungsberufen und deren typischen Aufgabenbereiche zu informieren. Darüber hinaus soll es eine Hilfestellung sein, sich für einen Praktikumsplatz im Jahrgang 9 zu entscheiden.

Das Projekt DEIN ERSTER TAG ist ein Angebot der Studio2B GmbH, die innovative Konzepte für die digitale Berufsorientierung entwickeln.

Die Schülerinnen Charlotte, Luisa, Emma, Alisa und Finja (v. links) aus der G8a bei der Nutzung der VR-Brillen.

Betriebserkundung der R9a bei SERA

Am 03. März 2022 besuchte unsere Klasse das Unternehmen „Sera“. Unser AL-Lehrer Herr Lackner organisierte den Besuch und ermöglichte uns eine wirklich interessante Erfahrung. Neben Herrn Lackner begleitete uns unser Klassenlehrer Herr Göring.

Der Tag begann damit, dass wir uns zur 1. Stunde in der Schule trafen und testeten. Da alle negativ waren, liefen wir nach dem Testen direkt zum Bahnhof in Grebenstein und nahmen den Zug nach Immenhausen. Anschließend gingen wir zum Unternehmen „Sera“, welches direkt neben dem Bahnhof liegt.

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Bewerbungstraining in „turbulenten Zeiten“ für 5 Klassen

Insbesondere in dieser besonderen und für alle Beteiligten schwierigen Situation ist ein Stück „Normalität“ von besonderer Bedeutung. Hierzu gehört auch der Blick in die Zukunft – in die berufliche Zukunft.

Seit Jahren gibt es es an der HGS ein professionelles Bewerbungstraining mit verschiedenen externen Akteuren (Krankenkassen, Stadtsparkasse Grebenstein etc.). Am Montag (31.01.) und am Dienstag, (01.02.) war es endlich wieder so weit. Trotz angespannter pandemischer Lage hat sich Herr Thomas PluschkeRegionalgeschäftsstellenleiter der Barmer  in Baunatal – bereit erklärt, in fünf Klassen und in fünf verschiedenen Zeitblöcken ein Bewerbungstraining anzubieten. Vielen Dank dafür!

In den Genuss des Barmer-Bewerbungstrainings – z.T. mit Assessment-Anteilen (AC) kombiniert – kamen folgende Klassen: H8, R9a, R9b, G9a & G9b.

Jochen Feuring
Schulkoordinator Berufliche Orientierung

Schrauber-Nachmittag – Wir demontieren einen Motorrad-Motor!

Motorradbegeisterte unter sich: Am Freitag, 19.11.21, haben sich nachmittags (bis 17.30 Uhr) vier engagierte Schüler der G9b & G10b (Lauritz Böhm, Lasse Schäfer, Lion Rausch, Luca Scheffler) zusammen mit ihrem Lehrer Jochen Feuring getroffen, um freiwillig (keine AG, kein WPU) an einem Motorrad-Motor herumzuschrauben. Genauer: am Motorblock einer Honda NTV 650 Revere – einem V2-Aggregat mit 650 ccm Hubraum.
Die Aufgabenstellung lautete: „Zerlegen des Motors vom Zylinderkopf bis zur Kurbelwelle und Ablassen des Motoröls“. Es war eine ölige und z. T. schweißtreibende Angelegenheit, das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Am Ende des Tages war der Motor zerlegt, Kurbelwelle, Kupplung & Lichtmaschine lagen frei, das Öl war im Kanister.

Die hr3-Schultour zum ARD Jugendmedientag 2021 zu Gast in Grebenstein

Grebenstein. On air waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse G10a der Heinrich-Grupe-Schule im Rahmen des Jugendmedientages mit einer eigenen Radiosendung. Zwar nicht im Studio eines Radiosenders, aber mit durchaus realen Aufgabenstellungen. Dabei hatten sie Unterstützung von prominenter Seite: Mit Johannes Sassenroth begleitete der Moderator eines großen hessischen Radiosenders diesen besonderen Projekttag.

Jochen Feuring, Koordinator für die Berufs- und Studienorientierung an der HGS, hatte die Bewerbung zum ARD-Medientag eingereicht. Für Feuring stellte dies nicht nur eine interessante Ergänzung seines PoWi-Unterrichts dar, sondern er nutzte die Gelegenheit, hier Medienberufe näher kennenlernen zu können.

Das Medium Hörfunk war dabei nicht jedem der Jugendlichen vertraut, wie sich bei der Eröffnungsrunde herausstellte, als Sassenroth nach Hörgewohnheiten fragte. Viele der jungen Leute schalten das Radio ein, aber längst nicht alle. Für den Rundfunkprofi ein weiteres Indiz für die Wandlung der Medienlandschaft: „Bei der Finanzierung der Sender erfolgen Umschichtungen. Weg von Fernsehen und Radio, hin zu Formaten, die eine immer größere Rolle spielen, wie zum Beispiel Podcasts.“

Die Vielfalt der Angebote stelle die Nutzer aber auch vor Herausforderungen, denn nicht jeder könne Fake News als solche erkennen oder zielgerichtet recherchieren. Hier sah Sassenroth einen Schwerpunkt seines Projekttages: „Ich möchte den Jugendlichen zeigen, wie sie zu einem Thema recherchieren und geeignete Quellen finden. Es ist wichtig, dass sie die Informationen auf verifizieren können. Am Ende soll heute eine Radiosendung entstehen.“

Was so einfach klang, hatte einige Hürden parat und das begann bereits bei der Einstiegsaufgabe: Die Jungen und Mädchen sollten aufschreiben, wie sie als Moderatoren einer Radiomorgensendung – „Primetime!“ – ihre Hörer angemessen begrüßen. Die scheinbar harmlose Aufgabe löste bei einigen Kopfzerbrechen aus.

Im Laufe des Vormittags arbeiteten drei Gruppen an der Realisierung der finalen Aufgabe: Während die einen recherchierten, wählten die nächsten passende Musik aus und übten die Mitglieder der 3. Gruppe die Moderation. Immer nah dran war Workshopleiter Sassenroth, der Tricks und Kniffe verriet. „Herr Sassenroth erklärte uns, worauf wir zum Beispiel bei Nachrichten achten müssen. Wir wählten die Themen „WhatsApp blue“ oder „Erneute Schulschließung – ja oder nein?“ und die Unterhaltungsgruppe wählte die Musik von The Weekend und Nico Santos aus, wobei sie sich auch Hintergrundinformationen dazu beschaffte“, berichtete Schülerin Kim – Julika Döhne.

Am Ende des Entstehungsprozesses stand die Aufnahme der Sendung, für die Sassenroth ein mobiles Studio mitgebracht hatte. Kim – Julika: „Mit Musik hat sich alles besser angehört und da wir mit den echten Mikros arbeiten konnten, hat es auch wirklich Spaß gemacht, die Radiosendung aufzunehmen.“

Begeistert waren alle, die dabei waren. So auch Jan Luca Patzig, dem der Blick hinter die Kulissen Spaß gemacht hatte, der aber gleichzeitig überrascht war, wie schwierig es war, eine Sendung zu produzieren, die im Radio so mühelos scheint. Klassenkameradin Chiara Lange war beeindruckt über die journalistische Sorgfalt: „Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Tatsache, dass beim hr so gut wie jede eingehende Nachricht auf ihre Echtheit geprüft wird. Überraschend war, wie viel Arbeit dahinter steckt, zu überprüfen ob eine Meldung, die die Redaktion mitgeteilt bekommt, korrekt ist oder ob es sich um sogenannte „Fake News“ handelt.“

Das Fazit von Dana Bönning fasste zusammen, wie die G10a diesen Medientag wahrgenommen hatte: „Mir persönlich hat der Tag gut gefallen, da anschaulich vermittelt wurde, wie aufwändig und durchdacht eine Radiosendung eigentlich ist.“

Ein kleines Dankeschön: Schulleiterin Martina Boye-Griesel überreicht Johannes Sassenroth das aktuelle Jahrheft und den HGS-Becher.

Text: Susann Adam

Auszeichnung für Malte Mönnich – der Preis für den besten Praktikumsbericht Hessens geht erneut nach Grebenstein

Grebenstein. Als Malte Mönnich Ende des vergangenen Schuljahres im Rahmen des Arbeitslehre-Unterrichts seinen Praktikumsbericht einreichte, war für seinen AL-Lehrer Jens Lautze schnell klar, dass es sich hier um einen klaren Kandidaten für den jährlich stattfindenden Wettbewerb von SCHULEWIRTSCHAFT Hessen handelt.

Die außergewöhnliche Gestaltung und die zahlreichen, detaillierten und weit über den Anforderungen liegenden Inhalte des Berichtes stachen sofort heraus. Als der Schüler der R9b von der Teilnahmemöglichkeit erfuhr, war zunächst sehr erstaunt und etwas verunsichert, wurde aber von seiner Lehrkraft ermutigt und so ging der Praktikumsbericht in das Rennen.

Kurz vor den Herbstferien erfuhr Familie Mönnich, das Malte den Wettbewerb in der Kategorie Realschule tatsächlich gewonnen hat und die Freude war auf allen Seiten groß. Bei einer online stattfindenden Veranstaltung wurde die Urkunde im Beisein der Schulleiterin Martina Boye-Griesel, seines Klassenlehrers Sascha Thiele sowie Maltes Mutter und der Großeltern überreicht und die Arbeit des Realschülers gebührend wertgeschätzt. Herr Thiele betreute und besuchte Malte während des Betriebspraktikums, welches er im Tierpark Sababurg absolvierte.

Laut des Sprechers für SCHULEWIRTSCHAFT Mittelhessen hat eine Prämierung im Rahmen des Wettbewerbs einiges an Gewicht im Lebenslauf, denn sie zeuge von Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft. Solch eine Anerkennung wüssten Arbeitgeber durchaus zu schätzen.

Nach 2017 (Tobias Stöter, Realschulzweig) und 2020 (Janina Wötzel, Hauptschulzweig) ging nun innerhalb von 5 Jahren bereits die dritte Auszeichnung für den besten Praktikumsbericht Hessens nach Grebenstein.

Die Heinrich-Grupe-Schule gratuliert Malte herzlich zu seiner Auszeichnung!

 

Jens Lautze

Café Beruf digital – Zweite Auflage

Grebenstein. Nachdem das traditionelle Café Beruf pandemiebedingt zweimal ausfiel und danach das erste digitale Café Beruf am 07.05.2021 stattfand, hat die HGS auch diesmal entschieden, die mittlerweile 18 Jahre bestehende Veranstaltung zur Berufsorientierung am 29.10.2021 per Videokonferenz abzuhalten.

Dieses Mal hatten sich drei Firmen bereit erklärt, den Schülerinnen und Schülern aus den Klassen H8, R9a und R9b und ihren Klassenleitungen Informationen zu Ausbildungsberufen, nötigen Voraussetzungen und Eindrücke aus ihrem Arbeitsalltag näher zu bringen. Teilgenommen haben diesmal die Firma Koch Elektronik aus Ahnatal, die VITOS Schule für Gesundheitsberufe aus Bad Emstal und das Optikerfachgeschäft Kloss aus Grebenstein. Zusätzlich informierte unser Berufsberater Herr Langenegger von der Agentur für Arbeit die Schülerinnen und Schüler über Wege und Möglichkeiten nach der Schule.

Wie gewohnt konnte man sich nach der Begrüßungs- und Vorstellungsrunde in 2 Workshops à 30 Minuten einwählen und den Firmenvertreterinnen am Ende Fragen stellen, danach gab es noch eine gemeinsame Abschlussrunde. Das zweite digitale Café Beruf war erfolgreich und hat den Schülerinnen und Schülern zahlreiche neue Eindrücke beschert, die im Unterricht weiter nachbereitet werden und ihnen hoffentlich ein Stück weit bei ihrer eigenen Berufswahl weiterhelfen können. Die Veranstaltung in Präsenz kann dieses Format dennoch nicht ersetzen. Ein persönlicher Austausch in den Klassenräumen sowie bei Kaffee und Kuchen in und vor der Aula wird hoffentlich im Frühjahr wieder möglich sein.

Denn…der Termin für das nächste Café beruf steht schon fest – am Freitag, den 06.05.2022 begrüßt die HGS diesmal schwerpunktmäßig den Gymnasialzweig – und hoffentlich auch wieder vor Ort!

Die Heinrich-Grupe-Schule dankt den teilnehmenden Firmen sehr herzlich für ihr Engagement und ihre Teilnahme, die dem Café Beruf jedes Mal aufs Neue Leben einhauchen, eine Verbindung zwischen Schule und Arbeitswelt herstellen und eine wichtige Bereicherung für die berufliche Orientierung bedeuten.

 

Jens Lautze

Berufsorientierung digital – das Café Beruf geht online

Grebenstein. Auch vor dem Café Beruf machte die Corona-Pandemie nicht Halt. Zweimal musste die beliebte schulinterne Berufsinformationsmesse, die an der HGS traditionell im Frühjahr und Herbst stattfindet, bereits ausfallen. Und auch im Frühjahr 2021 war an eine Präsenzveranstaltung im klassischen Sinne nicht zu denken. Kein persönlicher Austausch mit FirmenvertreterInnen in den Klassenräumen, keine interessanten Unterhaltungen bei Kaffee und Kuchen in der neuen Aula…all das wird auch wiederkommen, war aber auch diesmal noch nicht möglich.

Um den aktuellen Umständen dennoch zu trotzen und den Vorabgangsklassen wieder Eindrücke aus der Arbeitswelt zu ermöglichen, wurde das erste digitale Café Beruf ins Leben gerufen, welches am 07.05.2021 von 17-19 Uhr per Videokonferenz stattfand.

Dieses Mal hatten sich drei Firmen bereit erklärt, den Schülerinnen und Schülern aus den Klassen H8, R9a und R9b und ihren Klassenleitungen Informationen zu Ausbildungsberufen, nötigen Voraussetzungen und Eindrücke aus ihrem Arbeitsalltag näher zu bringen. Teilgenommen haben diesmal der regionale Stromversorger EAM, der Internationale Bund (IB Südwest) und Gesundbrunnen Hofgeismar aus dem Gesundheitssektor. Berichtet wurde über Berufe und Möglichkeiten in der Energiebranche, über Freiwilligendienste und Möglichkeiten nach der Schule und über die interessante Welt der Pflegeberufe.

Die Vertreterinnen der Firmen mit Herrn Feuring und Herrn Lautze in der gemeinsamen Abschlussrunde

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich nach der Begrüßungs- und Vorstellungsrunde in 2 Workshops à 30 Minuten einwählen und den Firmenvertreterinnen am Ende wie gewohnt Fragen stellen, am Ende gab es noch eine gemeinsame Abschlussrunde. Eigentlich alles wie immer – und doch auch ganz neu! Der erste digitale Testlauf war erfolgreich und hat den Schülerinnen und Schülern zahlreiche neue Eindrücke beschert, die im Unterricht weiter nachbereitet werden und ihnen hoffentlich ein Stück weit bei ihrer eigenen Berufswahl weiterhelfen können.

Die Heinrich-Grupe-Schule dankt den teilnehmenden Firmen sehr herzlich für ihr Engagement und ihre Teilnahme, die dem Café Beruf jedes Mal aufs neue Leben einhauchen, eine Verbindung zwischen Schule und Arbeitswelt herstellen und eine wichtige Bereicherung für die Berufs- und Studienorientierung der HGS bedeuten.

 

Jens Lautze