Am Donnerstag, den 06.03.2025 waren wir, die Klasse R08b im Future Space in Kassel. Das Thema war: Elektrizität im Alltag.
Als erstes sind wir mit der RT vom Bahnhof Grebenstein nach Kassel gefahren.
In Kassel angekommen, liefen wir zum Future Space, in das wir um zirka 9.30 Uhr hineingingen.
Nach etwa 10 Minuten Wartezeit wurden wir von Philipp Jäger (der uns alles gezeigt hat) gebeten uns vorne hinzusetzten, damit wir anfangen konnten. Als erstes hat er uns vieles erklärt und einen kleinen Vortrag über Elektrizität im Alltag gehalten. Er fragte uns auch, was wir schon über dieses Thema wissen. Nach ein paar Minuten war er fertig und wir gingen gemeinsam in ein anderes Abteil, in dem man experimentieren durfte.
Zu Beginn hat Herr Jäger uns erklärt, was wir machen werden, und wir haben uns in Gruppen mit mindestens 3-4 Leuten aufgeteilt. Es gab 6 Tische, also konnte jede Gruppe sich an einen Tisch setzen. Anschließend bekam jede Gruppe ein Heft und einen Stift. In dem Heft wurden die einzelnen Experimente noch mal gezeigt und beschrieben. Außerdem gab es zu jedem Experiment noch mal 1-3 Aufgaben, die man als Gruppe lösen musste. Aber als erstes mussten wir als Gruppe einen Stromkreis aufbauen. Dies hat jede Gruppe super gelöst und wir waren nach wenigen Minuten alle fertig. Dann wurden die einzelnen Gruppen zu den Tischen eingeteilt und es ging los!
Im ersten Experiment ging es darum, herauszufinden was denn alles Strom leitet. Dazu gab es auf dem Tisch verschiedene Gegenstände wie zum Beispiel: eine Schraubenmutter, eine Schraube oder eine Schüssel mit Wasser. Wir hatten 2 Batterien, 1 Lampe, 1 Kabel und 2 Krokokabel, die wir zu einer Art Stromkreis zusammenbauen mussten. Als das geschafft war, nahm man sich die verschiedenen Gegenstände und schaute, ob sie Strom leiten oder nicht. Es gab außerdem noch eine Schüssel mit Wasser und Salz. Man konnte sehr gut beobachten, dass das Wasser mit dem Salz Strom besser leitet als normales Wasser.
Auch für das zweite Experiment bauten wir wieder einen Stromkreis auf, um zu schauen, wie viel Ampere das Amperemeter anzeigt, wenn der Schalter geöffnet oder geschlossen ist.
Bei dem dritten Experiment musste man schauen, wie Strom erzeugt wird. Dafür mussten wir einen Generator aufbauen und beobachten was passiert.
Beim vierten Experiment musste man herausfinden was eine Parallelschaltung und was eine Reihenschaltung ist. Dafür mussten wir drei Stromkreise aufbauen. Dazu gab es die Aufgabe darüber zu diskutieren welche Vor- und Nachteile es bei der Reihen- und Parallelschaltung gibt.
Das fünfte Experiment handelte vom Ohmsche Gesetzt (R*I=U). Hier mussten wir mit einem Amperemeter und einem Voltmeter messen, wie viel Spannung und Strom fließt. Mit diesen Werten mussten wir dann den Widerstand (Ohm) ausrechnen. Da die Werte aber nicht genau ablesbar waren, stimmten die berechnenden Werte nicht exakt mit den tatsächlichen überein.
Und bei dem letzten Experiment mussten wir einen Stromkreis bauen aber so, dass eine Klingel läutet. Da haben manche Gruppen ein wenig länger gebraucht, aber die Aufgabe war auch nicht so leicht.
Zum Schluss haben wir uns alle wieder hingesetzt und haben die Aufgaben gemeinsam besprochen. Manche Gruppen hatten nicht alle Stationen geschafft, weil sie entweder besetzt oder ein wenig knifflig waren. Aber am Ende hat es allen sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt. Außerdem war der Besuch sehr praktisch, weil wir genau das Thema in Physik haben und bald eine Arbeit schreiben.
Rahel Menke R8b