Archiv der Kategorie: Uncategorized

Unterrichtsausfall bei großer Hitze

Am Donnerstag, 17.06.2021 und Freitag, 18.06.2021 endet der Unterricht aufgrund der zu erwartenden hohen Temperaturen wie folgt:

Jahrgang 5-7: Unterrichtsende nach der 5. Stunde

Jahrgang 8-10: Unterrichtsende nach der 6. Stunde

Berufsorientierung digital – das Café Beruf geht online

Grebenstein. Auch vor dem Café Beruf machte die Corona-Pandemie nicht Halt. Zweimal musste die beliebte schulinterne Berufsinformationsmesse, die an der HGS traditionell im Frühjahr und Herbst stattfindet, bereits ausfallen. Und auch im Frühjahr 2021 war an eine Präsenzveranstaltung im klassischen Sinne nicht zu denken. Kein persönlicher Austausch mit FirmenvertreterInnen in den Klassenräumen, keine interessanten Unterhaltungen bei Kaffee und Kuchen in der neuen Aula…all das wird auch wiederkommen, war aber auch diesmal noch nicht möglich.

Um den aktuellen Umständen dennoch zu trotzen und den Vorabgangsklassen wieder Eindrücke aus der Arbeitswelt zu ermöglichen, wurde das erste digitale Café Beruf ins Leben gerufen, welches am 07.05.2021 von 17-19 Uhr per Videokonferenz stattfand.

Dieses Mal hatten sich drei Firmen bereit erklärt, den Schülerinnen und Schülern aus den Klassen H8, R9a und R9b und ihren Klassenleitungen Informationen zu Ausbildungsberufen, nötigen Voraussetzungen und Eindrücke aus ihrem Arbeitsalltag näher zu bringen. Teilgenommen haben diesmal der regionale Stromversorger EAM, der Internationale Bund (IB Südwest) und Gesundbrunnen Hofgeismar aus dem Gesundheitssektor. Berichtet wurde über Berufe und Möglichkeiten in der Energiebranche, über Freiwilligendienste und Möglichkeiten nach der Schule und über die interessante Welt der Pflegeberufe.

Die Vertreterinnen der Firmen mit Herrn Feuring und Herrn Lautze in der gemeinsamen Abschlussrunde

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich nach der Begrüßungs- und Vorstellungsrunde in 2 Workshops à 30 Minuten einwählen und den Firmenvertreterinnen am Ende wie gewohnt Fragen stellen, am Ende gab es noch eine gemeinsame Abschlussrunde. Eigentlich alles wie immer – und doch auch ganz neu! Der erste digitale Testlauf war erfolgreich und hat den Schülerinnen und Schülern zahlreiche neue Eindrücke beschert, die im Unterricht weiter nachbereitet werden und ihnen hoffentlich ein Stück weit bei ihrer eigenen Berufswahl weiterhelfen können.

Die Heinrich-Grupe-Schule dankt den teilnehmenden Firmen sehr herzlich für ihr Engagement und ihre Teilnahme, die dem Café Beruf jedes Mal aufs neue Leben einhauchen, eine Verbindung zwischen Schule und Arbeitswelt herstellen und eine wichtige Bereicherung für die Berufs- und Studienorientierung der HGS bedeuten.

 

Jens Lautze

Große Freude zum Start in den Wechselunterricht

Endlich war es soweit: Nach teilweise knapp fünf Monaten durften heute die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Kassel wieder in die Schule gehen. Gruppe A einer jeden Lerngruppe der HGS stand pünktlich am verabredeten Abholplatz auf dem Schulhof um anschließend von der unterrichtenden Lehrkraft in den Klassenraum begleitet zu werden. Nach der Durchführung des ersten Selbsttests wurde noch viel aus den vergangenen Wochen und Monaten im Klassenplenum ausgetauscht bevor dann tatsächlich auch schon der Unterricht startete.
Schnell einig waren sich alle Anwesenden: Endlich wieder Schule, endlich wieder ein kleiner Schritt zurück in die Normalität…
Vielen Dank an alle, die den heutigen, ersehnten Start reibungslos und mit viel Fingerspitzengefühl begleitet haben! Wir freuen uns auf Gruppe B am Montag!


Ausgabe der Testmaterialien im Mensanebenraum

 

Grebensteiner Wellerman

Es gibt ein neues Musikvideo von und mit Grebensteiner Kids. Schlechten Neuigkeiten, Kontaktverboten, Distanzunterricht und sonstigen Einschränkungen setzen wir ein Hoffnungs-Zeichen entgegen. Lasst euch von der guten Laune anstecken!

Brauchst du Hilfe? – zwei Beratungsangebote

       www.bke-jugendberatung.de (14-21jährige)

Hier bist du richtig bei kleinen und großen Sorgen, bei Streit oder Ärger mit den Eltern, bei Problemen mit dir selbst, mit Freunden oder in der Schule. Hier bist du richtig bei Liebeskummer und Geheimnissen, die dir auf der Seele brennen. Hier bei der bke-Jugendberatung findest du viele andere Jugendliche, mit denen du dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die dich unterstützen.

Anrufen, chatten, mailen, in Foren diskutieren – hier gibt’s viele Möglichkeiten.

 

       www.nummergegenkummer.de  (alle Altersstufen)

Nummer gegen Kummer e.V. bietet bundesweit anonym und kostenfrei erreichbare Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern zu allen Sorgen und Problemen an.

Allein mit deinen Problemen? Kinder- und Jugendtelefon unter Tel. 116 111 von Mo-Sa von 14-20 Uhr. Samstags beraten die Teams von „Jugendliche beraten Jugendliche“.

Lieber Schreiben statt Sprechen? Eine Online-Beratung per Mail und Chat für Kinder und Jugendliche findest du auf unserer Homepage.

In Sorge um Ihr Kind? Elterntelefon unter Tel. 0800 – 111 0 550 von Mo-Fr 9-17 Uhr sowie zusätzlich Di + Do 17-19 Uhr.

Was passiert, wenn du bei der Nummer gegen Kummer anrufst? Schau es dir an:

https://www.youtube.com/watch?v=EIRBiIb0e_Q

Schüler fragen den Kultusminister – „Gut, dass er sich die Zeit genommen hat“

Grebenstein. Mit dem hessischen Kultusminister diskutieren, das ist nicht alltäglich. Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Grupe-Schule hatten am vergangenen Donnerstag Gelegenheit dazu. Während einer „Doppelstunde mit dem Kultusminister“ stellten sie Fragen, die Prof. Dr. Alexander Lorz, zugeschaltet aus seinem Ministerbüro, beantwortete.

Prof. Dr. Lorz im Gespräch mit der HGS (copyright: Hessisches Kultusministerium)

Im vergangenen Jahr hatte das Kultusministerium diese noch junge Reihe ins Leben gerufen, um sich ein Bild vom Alltag während dieser besonderen Situation in den Schulen zu verschaffen. Martina Boye-Griesel, Schulleiterin der HGS, nutzte die Chance, sich dafür zu bewerben und hatte Glück: Die HGS wurde ausgewählt, als hessenweit 3. Schule.

Verschiedene Klassen und einzelne Schüler beteiligten sich mit jeder Menge Fragen. Viele davon ähnelten sich und zeigten, welche Themen den Jugendlichen wichtig sind. Konzepte zum Wechselunterricht, zur Leistungsbewertung, zum Lüften in den Schulen standen ebenso auf der Liste wie der Wunsch nach Informationen zur Durchführung von Klassenfahrten oder Praktika. Die Schüler äußerten sich durchaus kritisch, wollten zum Beispiel wissen, warum die Schulen trotz steigender Fallzahlen erst im Dezember geschlossen wurden, warum es im Herbst keinen Wechselunterricht gegeben habe, wie die Teststrategie aussehen werde oder wie die Situation in den Schulbussen mit der geplanten Schulöffnung entschärft werden könne.

Die Klasse R10b verfolgt die Videokonferenz

Lorz beantwortete jede Frage ausführlich, ging dabei auf die Schüler ein, warb um Verständnis und verbreitete Optimismus. So stellte er in Aussicht, dass mit fortschreitenden Impfungen mehr Normalität einkehren werde und dass im kommenden Schuljahr eine Rückkehr zum gewohnten Unterricht denkbar sei, ebenso wie Klassenfahrten oder Praktika: „Für euch gibt es noch keinen Impfstoff, aber wenn genug Erwachsene geimpft sind, seid ihr auch geschützt und hoffentlich wird es für euch auch einen Impfstoff geben.“ Er drückte dabei seine Hoffnung aus, dass es nicht wieder zu Schulschließungen kommen solle, verwies aber auf die Unberechenbarkeit des Virus: „Wir sehen, dass das Infektionsgeschehen sehr unterschiedlich ist, wir brauchen die Möglichkeit, flexibel zu reagieren.“ Der Familienvater verdeutlichte, wie betroffen er selbst vor einem Jahr von der 1. Schließung der Schulen war: „Das war für mich ein Schock, ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas machen muss.“

Humor kam trotz der ernsten Themen nicht zu kurz. Als Lauritz Böhm aus der G8b den Kultusminister zur Digitalisierung befragen wollte, bekam er keine Internetverbindung. Sein Mitschüler Lion Rausch übernahm und fragte, warum Menschen eine Marslandung beobachten können, Nordhessen aber immer noch nicht mit stabilem Internet ausgestattet sei. Deutschland habe noch keine Mond- oder Marslandung realisiert, reagierte Lorz daraufhin und schilderte, dass beim Thema Internet in Deutschland bislang große Zurückhaltung geherrscht habe. Dies ändere sich jedoch gerade und er zeigte sich zuversichtlich, dass in nächster Zukunft eine flächendeckende Versorgung nicht nur in Nordhessen zu erwarten sei.

Neben Fragen rund um Schule und Corona zeigte sich der Südhesse auch offen für Privates. Einem Schüler berichtete er, dass er in einem normalen Doppelhaus lebe und auch keinen Personenschutz habe.

Die 90 Minuten vergingen zu schnell, einige Fragen konnten in der begrenzten Zeit nicht gestellt werden. Am Ende herrsche bei den Teilnehmern das Gefühl vor, ernst genommen worden zu sein. Bennet Braun aus der R10b „fand es gut, dass er sich die Zeit genommen hat. Auch wenn man selbst seine Frage nicht stellen konnte, war es interessant.“

Laut Pressestelle des Kultusministeriums werden die Beiträge ernst genommen und fließen in die Arbeit der Behörde ein. Am Ende der Doppelstunde lud Schulleiterin Boye-Griesel den Kultusminister zum Ortstermin ein. Der 55-Jährige versprach sein Kommen. Dann solle es auch die Gelegenheit zu weiteren Gesprächen mit Schülern geben.

Susann Adam

Schülerschreiben

Sehr geehrte Schüler und Schülerinnen der Heinrich-Grupe-Schule,

wir, die SV, möchten uns erkundigen, wie es aktuell bei Euch zu Hause läuft. Falls es Probleme mit den Eltern gibt, könnt Ihr euch entweder an uns oder an unsere Vertrauenslehrer/innen Frau Thiemann und Herr Lackner wenden. Ihr könnt natürlich auch mit Eurem Klassenlehrer sprechen. Leider könnt Ihr nichts in unseren SV Briefkasten werfen oder einen Termin mit uns machen. Deswegen würden wir Euch die SV E-Mailadresse als Anlaufstelle empfehlen (sv@gsgrebenstein.de). Im ersten Halbjahr wollten wir an unseren gesetzten Projekten arbeiten. Ein paar Projekte, wie die Nikolausaktion, konnten wir in die Tat umsetzen. Weitere Projekte versuchen wir unter den gegebenen Umständen umzusetzen. Wir möchten auch noch auf folgendes aufmerksam machen – meldet Euch gerne bei uns, wenn Ihr Euch bezüglich schulischer Dinge ungerecht behandelt fühlt. Wir versuchen Euch z.B. zu unterstützen, wenn Euer Internet nur eingeschränkt oder gar nicht funktioniert und Euch dies negativ ausgelegt wird, obwohl Ihr nichts dafür könnt. Wir versuchen dann dafür eine Lösung zu finden. Wir können mit der Lehrkraft sprechen und haben auch Kontakt zur Schulleitung. Gemeinsam können wir eine Lösung für das Problem finden. Das gilt grundsätzlich für alle Probleme beim Distanz- oder Wechselunterricht. Wir, die SV, bestehen ja nicht nur aus den Schülersprechern Marvin und Gwenael, sondern sind mit den Vertrauenslehrern ein 8-köpfiges Team, also habt keine Angst uns anzusprechen. Ihr könnt generell mit uns Kontakt aufnehmen, bei allen Themen, die die Schülerschaft betrifft.

Mit freundlichen Grüßen

Die Schülervertretung der HGS

Gymnasialzweig hat neuen Leiter: Dirk Weidmann – Schule weiterentwickeln, Bewährtes fortführen

Grebenstein. Er kennt die HGS wie kein Zweiter, war hier Schüler, absolvierte später sein Referendariat in Grebenstein und arbeitet seitdem als Lehrer an „seiner“ Schule. Nun wird er noch mehr bewirken und bewegen können, denn mit Dirk Weidmann erhielt der Gymnasialzweig der Gesamtschule einen neuen Leiter. Mit seiner Beauftragung, die im Januar erfolgte, ist das Team der Schulleitung wieder vollständig.

Für den 36 Jährigen bot sich mit der Bewerbung auf diese Funktionsstelle im Frühjahr 2020 Jahren die Chance, Schule auf einer anderen Ebene gestalten zu können. Er habe Freude an der Weiterentwicklung und daran, Verantwortung zu übernehmen. Daher habe er sich in der Vergangenheit unter anderem beim Thema Lernen im Ganztag engagiert. Nicht nur die freie Funktionsstelle, auch der Schulstandort haben ihn zu seiner Bewerbung motiviert: „Ich fühle mich an dieser Schule gut aufgehoben. Ich merke, dass ich akzeptiert werde und Vertrauen vorhanden ist.“

Große Pläne skizziert der neue Zweigleiter momentan noch nicht und dies ist der Pandemie geschuldet: „Im Moment ist es am wichtigsten, einen gesicherten Schulbetrieb zu gewährleisten.“ Zudem möchte er die Verwaltungsabläufe gründlich kennenlernen, bevor er neue Projekte in Angriff nehme.

Dazu gehören für ihn unbedingt die neuen Medien, die Stärkung der Medienkompetenz und die Individualisierung beim digitalen Lernen. Die inhaltliche Entwicklung solle in diesem Bereich über den Gymnasialzweig hinausreichen.

Den zahlenmäßig größten Schulzweig sieht Weidmann gut aufgestellt, vor allem an den Schnittstellen. „Ich war selbst abgeordnet an die benachbarte Grundschule und an die ASS in Hofgeismar und konnte dadurch die Strukturen dieser Schulen gut kennenlernen“, bilanziert der Studienrat.

Die Übergänge von der Grundschule zur HGS und weiter zur Oberstufe sind ein wichtiger Baustein seiner Arbeit und die Entwicklung der Kinder in den Jahrgängen 5 und 6 sei so stark in Bewegung, dass die enge Zusammenarbeit mit Förderstufenleiterin Bodden große Bedeutung habe.

Austausch, Feedback: Für den Lehrer für Englisch und Latein sehr wichtig. „Ich möchte, dass Rückmeldungen von Schülern alltäglich werden und sich die Zufriedenheit von Schülern und Lehrkräften erhöht.“

Großes Augenmerk gilt Projekten wie dem bilingualen Angebot im Fach Geschichte. Neues soll Bewährtes ergänzen und so kann sich Dirk Weidmann vorstellen, dass in Zukunft zum Beispiel Lesungen an der HGS stattfinden können. Neben neuen Ideen möchte er bestehende Traditionen fortführen und hier haben die Austausch- und Begegnungsfahrten einen hohen Stellenwert. Eine Erweiterung internationaler Begegnungen würde er sehr begrüßen, immerhin weiß er um die große Bedeutung solcher Möglichkeiten, hat er doch selbst nach seinem Studium ein Jahr zu Forschungszwecken in den USA verbracht.

Mit Freude und Neugier tritt der Familienvater seine Funktion an und hat an sich selbst den Anspruch, immer in Bewegung und offen für Neues zu bleiben.

 

Susann Adam

Leihgeräte für Schüler eingetroffen – Handlich, robust, technisch auf dem neuesten Stand

Grebenstein. Am Ende ging alles sehr schnell: Seit Monaten war die politische Entscheidung bekannt, dass benachteiligten Schülerinnen und Schülern in Hessen digitale Endgeräte zur Verfügung gestellt werden sollen. Als diese im Januar bestellt worden waren, erfolgte die Auslieferung nur wenige Tage später.

Die Heinrich-Grupe-Schule erhielt 61 iPads, deren Anschaffung aus dem „Sofortausstattungsprogramm des Schulträgers“ erfolgte. Die neuen Geräte sind kompatibel mit den bereits vorhandenen iPads, sodass eine gute Arbeit nicht nur im Distanzlernen möglich wird. Schulleiterin Martina Boye-Griesel zeigte sich sehr froh über die Lieferung, denn nun wird den betroffenen Schülerinnen und Schülern eine optimale Mitarbeit im Onlineunterricht ermöglicht. Wie wichtig dieses Angebot ist, zeigte sich schon darin, dass die Leih-Geräte von vielen Familien unverzüglich abgeholt wurden. Immerhin ist nicht jede Familie in der Lage, jedem Kind ein iPad oder Laptop zur Verfügung zu stellen.

Handlich, robust und technisch auf dem neuesten Stand sind die Geräte, mit denen Lernen noch mehr Spaß machen sollte.

Susann Adam